Ariana Grande
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Ariana Grande
"Wir sehen uns im Gefängnis"

"pedal"-Star Ariana Grande verklagt Hacker

Unveröffentlichte Songs, Fotos und Videos landeten im Netz. Jetzt geht Ariana Grande juristisch gegen die mutmaßlichen Hacker vor.

Kurz vor "Petal"-Release

Seit ihrem Durchbruch mit "Yours Truly" gehört Ariana Grande zu den erfolgreichsten Popstars der Welt. Mit Hits wie "7 rings", "thank u, next", "Into You" und "Positions" stürmte sie weltweit die Charts und ist nicht zu stoppen. Auch nach ihrer Schauspielpause, die Ari für die beiden Kinofilme von "Wicked" eingelegt hatte, stand sie wieder im Tonstudio und nahm ihr achtes Studioalbum "Petal" auf, das am 31. Juli 2026 auf den Markt kommen soll. 

Doch kurz vor der Veröffentlichung sorgt nicht ihre neue Musik für Schlagzeilen, sondern ein Gerichtsverfahren. Ariana Grande hat in Los Angeles Klage gegen zwei bislang unbekannte Hacker eingereicht. Sie wirft ihnen vor, sich über Jahre hinweg Zugang zu den Computern und Mobilgeräten ihrer Mitarbeiter verschafft und anschließend unveröffentlichte Musik, Fotos und Videos im Internet verkauft zu haben. Bereits im Jahr 2024 stahl Noah Michael ihre Musik und postete sie im Netz. Er wurde wegen Drahtbetrugs und agravierter Identitätsdiebstahls verhaftet und zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt. Nun geht Grande gegen zwei weitere Männer vor:

Nächstes Verfahren

Laut den Gerichtsunterlagen, die Variety vorliegen, sollen die Täter gezielt Produzenten und Fotografen ins Visier genommen haben. Das erbeutete Material sei anschließend im Dark Web für "beträchtliche Summen" weiterverkauft worden. Besonders deutlich wird das Ausmaß in der Klageschrift:

"Allein im Jahr 2023 wurden 45 unveröffentlichte Songs von Frau Grande gehackt, gestohlen und veröffentlicht. Seit ihrem Musikdebüt im Jahr 2011 hat es Hunderte ähnlicher Vorfälle gegeben."

Die Klage beschreibt ein jahrelanges Vorgehen. Demnach sollen sich die Beklagten 2025 Zugriff auf das Mobiltelefon eines Produzenten verschafft haben, der mit dem US-Superstar zusammengearbeitet hatte. Dadurch hätten sie unveröffentlichte Master-Aufnahmen, Demos und Videomaterial aus Studiosessions erhalten.

Grandes Anwälte wollen mit der Klage nun die Identität der Verantwortlichen aufdecken. Vorgeworfen werden den unbekannten Tätern unter anderem Verstöße gegen kalifornische Gesetze zum Computer-Hacking, Verletzung der Privatsphäre sowie die unrechtmäßige Aneignung von Eigentum.

"Wir sehen uns im Gefängnis"

Im Übrigen meint es Grande ernst. Bereits im Interview in der Zach Sang Show sprach sie über den Song "Fantasize", der ohne ihre Zustimmung im Internet veröffentlicht wurde. Damals sagte sie:

"Bevor ich für 'Wicked' wegfuhr – [gab es] ein paar Studiosessions, die ich absolviert habe und die jetzt überall auf TikTok kursieren; vielen Dank auch, wir sehen uns im Gefängnis. Im wahrsten Sinne des Wortes. Die Songs waren alle für eine Fernsehsendung geschrieben, für etwas, das nicht für mich gedacht war. Und dann kommt 'Fantasize' raus. Wahnsinn, es wurde gestohlen... Diese Piraten, Gauner, illegal!"

In der aktuellen Klageschrift heißt es außerdem, die Hacker hätten die "heilige Beziehung zwischen ihr und ihren Fans" verletzt. Der "böswillige Eingriff in die Privatsphäre von Ms. Grande und die Beeinträchtigung ihrer Karriere" habe ihr "erheblichen und irreparablen Schaden" zugefügt.

Während sich Fans weltweit auf "Petal" freuen, will Ariana Grande mit der Klage nun ein deutliches Zeichen gegen Musikdiebstahl und Hackerangriffe setzen.

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