Olivia Rodrigo rechnet mit Cornell Uni ab
Olivia Rodrigo findet harte Worte für die Cornell Universität, stellt sich hinter Jane Doe und fordert Konsequenzen für alle 7 Studenten.
Olivia Rodrigo findet harte Worte für die Cornell Universität, stellt sich hinter Jane Doe und fordert Konsequenzen für alle 7 Studenten.
An der renommierten Cornell University in New York sorgt seit Mitte September 2026 ein Fall für heftige Kritik. Eine ehemalige Studentin, die unter dem Pseudonym "Jane Doe" auftritt, hat Klage eingereicht und schwere Vorwürfe gegen sieben Mitglieder der Studentenverbindung Chi Phi erhoben.
Nach Angaben der Klägerin soll sie im Jahr 2024 unter Drogeneinfluss gesetzt und anschließend von den sieben Männern angegriffen und gemeinschaftlich vergewaltigt worden sein. Bei den Vorwürfen handelt es sich um Anschuldigungen aus einer Zivilklage, die bislang nicht strafrechtlich aufgearbeitet wurden. Die junge Frau meldete den Vorfall bei der Campus-Polizei von Cornell. Die Universität leitete daraufhin eine interne Untersuchung ein und die Studentenverbindung Chi Phi wurde suspendiert. Strafrechtliche Ermittlungen gegen die mutmaßlich Beteiligten wurden bislang jedoch nicht eingeleitet.
Zwei Jahre sind seither vergangen, diverse Screenshots der Snapchat-Gruppe machen die Runde und alle sieben Studenten wurden namentlich genannt und mit einem Foto im Netz veröffentlicht. Mit der Medienpräsenz und dem gesamten Content wurde der Fall als aktives Strafverfahren vollständig neu aufgerollt.
Und während der Fall aktuell weltweit Schlagzeilen schreibt, meldete sich plötzlich einer der größten Popstars der jüngeren Generation zu Wort: Olivia Rodrigo.
Die "SOUR"-Interpret machte am Sonntag in ihrer Instagram-Story unmissverständlich klar, auf welcher Seite sie steht. Dabei sparte Rodrigo auch nicht mit Kritik an der Universität und anderen Institutionen.
"Schande über Cornell und über jede Institution, die Vergewaltiger und Täter schützt, anstatt Frauen beizustehen", startete sie in ihr Statement. "Ich stärke Jane Doe den Rücken. Ihr Mut hallt im ganzen Land wider, und die Verbrechen an ihr werden nicht ungestraft bleiben. Was sie durchgemacht hat, ist von Bedeutung – ebenso wie das Versagen derjenigen, die hätten eingreifen können, sich aber dagegen entschieden haben. Sie verdient Antworten, Konsequenzen und einen dauerhaften Wandel."
Mit ihrem Statement ist Rodrigo nicht der erste Promi, der sich zu dem Fall äußert. Auch Sängerin Florence Pugh und die Schauspielerinnen Rebel Wilson und Mariska Hargitay haben öffentlich ihre Unterstützung beziehungsweise Kritik zum Fall geäußert. Und der öffentliche Druck blieb nicht ohne Folgen: Angesichts der Empörung über die Zivilklage ordnete die Gouverneurin von New York, Kathy Hochul, eine unabhängige Überprüfung des Verhaltens der Verantwortlichen an der Cornell University an.
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