Lily Allen spricht über ihre Vape-Sucht
Nachdem Lola Young offen über die Folgen ihrer jahrelangen Vaping-Gewohnheit gesprochen hat, will auch Lily Allen das Dampfen hinter sich lassen.
Nachdem Lola Young offen über die Folgen ihrer jahrelangen Vaping-Gewohnheit gesprochen hat, will auch Lily Allen das Dampfen hinter sich lassen.
Lily Allen will offenbar Schluss mit dem Dampfen machen und das, obwohl sie 2019 einen Werbevertrag für Vype-E-Zigaretten unterzeichnet und für Vapes Werbung gemacht hatte. Doch mittlerweile soll sie das Vapen als eine Art "Bewältigungsstrategie" nutzen, um mit dem Herzschmerz klarzukommen. Gegenüber der Daily Mail erklärte sie: "Ich versuche tatsächlich gerade, mit dem Qualmen aufzuhören, auch wenn das nervig ist. Es bringt mir einfach nichts mehr. Es war für mich eine Bewältigungsstrategie und eine Krücke, aber ich fühle mich mittlerweile ziemlich gut und glaube, dass ich davon loskommen kann."
2025 hatte Allen offen darüber gesprochen, wie stark das Vapen während der Arbeit an ihrem Album “West End Girl” Teil ihres Alltags geworden war. Die Platte war nach dem Scheitern ihrer Ehe mit David Harbour entstanden, welcher sie betrogen und belogen hatte. Lily Allen war schließlich abhängig von den Zigaretten, bei denen eine Flüssigkeit elektrisch erhitzt und der entstehende Dampf inhaliert wird, geworden. Im Gespräch mit dem Interview-Magazin schilderte sie damals: "Ich habe damals sowohl gedampft als auch Zigaretten geraucht: eine Parliament Light in der einen Hand, den Vape in der anderen und dazu viel Weinen und viel Erzählen. Ich verarbeitete eine lange Beziehung, und dabei kamen Dinge hoch, über die ich zuvor nicht wirklich nachgedacht hatte; ich fragte mich dann ständig: 'Glaubst du, dass damals, als das passierte...?'"
Allen machte anschließend auch keinen Hehl daraus, dass sie beim Umgang mit der Trennung süchtig nach dem Qualmen wurde: "Ich meine, ja. Ich mache keine halben Sachen, und außerdem habe ich nichts anderes. Wenn ich nicht dampfen würde, würde ich Zigaretten rauchen, und das wäre eklig."
Nun klingt ihre Haltung deutlich anders: Allen glaubt, dass sie die "Krücke" nicht mehr braucht und tatsächlich vom Vapen loskommen kann. Vor allem auf Tour scheint sie weniger häufig eine Raucherpause einlegen zu wollen und konzentriert sich stattdessen auf ihre Performance und ihre Fans:
Im Übrigen hat Lily Allen nicht als einzige Musikerin jene Ansicht: Auch Lola Young sorgt aktuell mit sehr persönlichen Aussagen über das Vapen für Aufmerksamkeit. Die britische Musikerin sprach Ende September in einem TikTok-Video über die Folgen ihrer jahrelangen Gewohnheit und darüber, dass sie eine frühere Warnung lange nicht ernst genommen habe.
Young erklärte: "Meine Lungen fühlen sich an, als wären sie batteriebetrieben – als wären sie eine einzige große Batterie. Und Atmen fühlt sich an wie eine lästige Pflicht."
Den Rest ihres Statements und das zugehörige Video findest du hier:
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