Neue Musik nach Knebelvertrag: Juju "ist frei"
"Ich bin frei und kann wieder Musik machen" - Mit diesem Statement überraschte Juju und sagte, dass sie sich aus ihrem Knebelvertrag befreien konnte.
"Ich bin frei und kann wieder Musik machen" - Mit diesem Statement überraschte Juju und sagte, dass sie sich aus ihrem Knebelvertrag befreien konnte.
Juju ist eine der erfolgreichsten deutschen Rapperinnen der letzten Jahre. Mit Hits wie "Vermissen" mit Henning May und "Hardcore High" dominierte sie die Charts, knackte mehrfach die Top 10 der deutschen Singlecharts und sammelte Millionen Streams auf Spotify. Passend dazu hat die Berlinerin ihr Debütalbum "Bling Bling" präsentiert, landete in Deutschland auf Platz 3 und zeigte, dass sie nicht nur kommerziellen Erfolg erzielen konnte, sondern auch massiven Einfluss auf die deutsche Rap-Szene hatten.
Doch dann wurde es plötzlich ganz still um Judith Wessendorf, so ihr bürgerlicher Name, und der Grund ist ein Knebelvertrag: Ende 2025 richtete sich Juju an alle Instagram-Follower und erklärte ihnen, dass sie Hilfe braucht und einen Medienanwalt sucht. Sie fügte hinzu:
"Für alle die fragen, worum es genau geht: Um Musik, um einen Knebelvertrag… Danke für die zahlreichen Anwaltsempfehlungen! Ich schaue mir bis morgen alles an. Es kann nicht sein, dass echte Künstler immer wieder unterdrückt werden!"
Und anscheinend haben einige Fans ihr unter die Arme gegriffen und einen Medienanwalt organisiert, der sie endlich aus dem Knebelvertrag befreien konnte. Das zumindest glauben ihre Follower, nachdem die Rapperin m Sonntag, den 15. März 2026, auf Instagram live ging und neue Musik ankündigte:
"Ich habe meine Motivation und Kreativität wiederbekommen und bin natürlich dann auch ins Studio gegangen", sagte Juju und fügte hinzu, dass sie sich neue Produzenten ins Boot geholt hat, deren Namen sie aber noch nicht verraten wollte. "Haltet die Augen offen, demnächst kommt auf jeden Fall was."
Mit ihren neuen Songs will Juju die vergangenen Jahre aufarbeiten und die Musik für sich sprechen lassen. Zu ihrer früheren Vertragskonstellation äußerte sie sich nicht im Detail, bezeichnete das Verhältnis in der Vergangenheit aber schon einmal als Knebelvertrag und sagte:
“Ich bin halt ne Künstlerin, ich mach meine Sachen und stecke da mein Herz rein. Aber ich kann halt nicht kreativ sein, wenn ich so gef*ckt werde. […] Auf jeden Fall bin ich da jetzt praktisch rausgekommen und das macht mich extrem glücklich. […] Ich poste die ganze Zeit nichts auf Social Media, weil ich zu nichts was sagen konnte. […] Ich bin frei und kann wieder Musik machen.”
Damit machte Juju klar, warum seit 2019 keine eigene Musik mehr von ihr erschienen ist und dass ihre Fans nicht mehr lange auf neue Banger warten müssen.