Jens Spahn: Strafanzeige gegen Ski Aggu
Ein Livestream wurde plötzlich zur ziemlich ernsten Angelegenheit: Jens Spahn geht nach Aussagen von Ski Aggu rechtlich gegen den Rapper vor.
Ein Livestream wurde plötzlich zur ziemlich ernsten Angelegenheit: Jens Spahn geht nach Aussagen von Ski Aggu rechtlich gegen den Rapper vor.
Was als ziemlich wilde Story in einem Livestream begann, hat jetzt ein juristisches Nachspiel samt Strafanzeige. Doch was war passiert? Ski Aggu war gemeinsam mit Rapper Almani in einem Berliner U Bahnhof zu Gast. In dem inzwischen gelöschten Ausschnitt aus dem Twitch-Stream erzählte der Rapper eine Geschichte, nach der er Jens Spahn auf einer sogenannten "Chem Party" gesehen haben will. Dabei nannte er den CDU Politiker in Zusammenhang mit Drogenkonsum ... Das Problem? Während des Livestreams sagte Ski Aggu selbst mehrfach, dass die entsprechende Geschichte fake sei und aus dem später veröffentlichten Video herausgeschnitten werden sollten. Dass Fans den Coup live mitgeschnitten und Clips anschließend ins Netz geladen hatten, hatte der Musiker nicht auf dem Schirm ...
CDU Politiker Jens Spahn geht mittlerweile rechtlich gegen Ski Aggu vor und hat nach Angaben seines Büros Strafanzeige gestellt. Sein Büro widersprach der Darstellung und erklärte laut dpa, dass alle Inhalte des Videos "komplett frei erfunden und erlogen" seien. Die Ersteller des Videos wurden laut Spahns Büro bereits anwaltlich abgemahnt, der Clip wurde anschließend gelöscht.
Das Kommentarfeld auf Instagram glüht nur so vor Meinungen aus der Community:
Ski Aggus Management stellte laut ZDF gegenüber der Deutschen Presse-Agentur klar, dass die Geschichte von Anfang an als Satire gedacht gewesen sei. In der Mitteilung heißt es: "Bei der im Stream erzählten Geschichte handelte es sich um eine vollständig erfundene und überspitzte satirische Erzählung und ausdrücklich nicht um einen Tatsachenbericht."
Der satirische Charakter sei außerdem im Zusammenhang mit dem veröffentlichten Video deutlich gemacht worden. Laut Management hätten alle Beteiligten in der Videobeschreibung und den Kommentaren darauf hingewiesen, dass die Story erfunden war.
"Sowohl der Streamer als auch Ski Aggu haben in der Videobeschreibung und in den Kommentaren öffentlich klargestellt, dass die Geschichte satirisch und nicht wahr ist.Diese Hinweise waren für die Zuschauer sichtbar und haben eine entsprechend hohe Resonanz erhalten", heißt es abschließend.
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