Geldstrafe: Ed Sheeran ohne Autoversicherung erwischt
Ed Sheeran musste wegen seines Oldtimers vor Gericht, nachdem er jahrelang keine Versicherung zahlte ...
Ed Sheeran musste wegen seines Oldtimers vor Gericht, nachdem er jahrelang keine Versicherung zahlte ...
Mit Hits wie "Shape of You", "Perfect" und "Bad Habits" gehört Ed Sheeran längst zu den erfolgreichsten Musikern der Welt. Milliarden Streams, ausverkaufte Stadien und mehrere GRAMMYs haben den Briten zu einem der größten Popstars seiner Generation gemacht. Und während er auf der Bühne nur mit einer Gitarre ausgestattet ist und seine Fans vom Hocker hauen kann, steht er abseits auf klassische Autos und hat sich einen Schlitten nach dem anderen gegönnt. Einer davon ist ein silberner Aston Martin aus dem Baujahr 1966, den Sheeran bereits 2021 zu einer auf Oldtimer spezialisierten Werkstatt brachte. Dort sollte das Fahrzeug umfassend restauriert und gleichzeitig zu einem Elektroauto umgebaut werden.
Doch genau dieser Umbau führte jetzt allerdings zu unerwartetem Ärger ...
Wie im August 2026 bekannt wurde, stellte die britische Zulassungsbehörde DVLA im Dezember 2025 fest, dass für den Oldtimer keine gültige Versicherung bestand.
Ed Sheeran erklärte dem Gericht schriftlich, dass er davon ausgegangen sei, die Versicherung der Werkstatt würde den Wagen während der Restaurierung automatisch abdecken. Außerdem habe er das Auto seit der Übergabe im Jahr 2021 nicht mehr gefahren. In seinem Schreiben heißt es laut Music-News:
"Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Oldtimer-Aston Martin, der sich seit 2021 bei Aston Workshop Ltd in einer umfassenden Restaurierung befindet. Das Fahrzeug verblieb seit 2021 durchgehend im Gewahrsam der Werkstatt; es wurde nicht auf öffentlichen Straßen bewegt und befand sich zu jeder Zeit in deren Werkstattgebäude. Dementsprechend bestand für die Öffentlichkeit zu keinem Zeitpunkt ein Risiko durch das Führen des unversicherten Fahrzeugs."
Nach eigenen Angaben habe Sheeran das Fahrzeug während der gesamten Zeit weder genutzt noch unter seiner tatsächlichen Kontrolle gehabt.
"Tatsächlich war der Wagen von 2021 über den fraglichen Zeitpunkt hinaus bis zum heutigen Tag nicht fahrbereit. Es wird in der Werkstatt weiterhin restauriert und zu einem Elektrofahrzeug umgebaut."
Trotz dieser Erklärung bekannte sich Ed schuldig, Halter eines Fahrzeugs gewesen zu sein, das nicht den britischen Versicherungsvorschriften entsprach. Das Bradford Magistrates' Court verhängte deshalb eine Geldstrafe für folgende Vergehen:
Der Fall wurde im sogenannten "Single Justice Procedure" ohne öffentliche Gerichtsverhandlung entschieden. Zum Schluss entschuldigte sich der rothaarige Brite im Übrigen noch dafür, dass der Fall überhaupt vor Gericht landete. Er erklärte außerdem, dass ihn das ursprüngliche Angebot der DVLA für eine außergerichtliche Geldstrafe nie erreicht habe. Hätte er dieses Schreiben erhalten, hätte er den Betrag nach eigener Aussage sofort bezahlt.
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