Farid Bang
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Farid Bang
Macho-Image ja, schlechte Behandlung nein

So denkt Farid Bang über Frauen & Feminismus

Farid Bang hat ein klares Statement zu Frauen und Feminismus abgegeben und erklärt den Unterschied zwischen seinem Image und der Realität.

Farid Bang polarisiert. Das ist kein Geheimnis. Der 1986 in Melilla geborene Rapper spanisch-marokkanischer Abstammung ist seit Jahren eine der umstrittensten Figuren im deutschen Rap. Harte Texte, provokantes Auftreten, ein Image, das bewusst aneckt.

Doch jetzt hat er in einem Interview bei stoked.mp4 klargemacht, dass sein Bühnen-Ich und sein tatsächliches Verhalten zwei verschiedene Dinge sind. Farid Hamed El Abdellaoui, so sein bürgerlicher Name, sieht eine klare Grenze zwischen Macho-Image und schlechter Behandlung von Frauen.

Gefragt nach seiner Haltung zu Feminismus und dem Umgang mit Frauen, sagte Farid Bang im Interview:

"Mann und Frau ist kein gegeneinander, es ist ein miteinander und das müssen die Leute verstehen. Ich sag jetzt mal: Ich stehe ja für dieses Macho-Gelaber und so. Aber das ist ja hormonvoll. Du wirst das niemals hören, dass ich mit einer Frau schlecht umgegangen bin. Egal, ob ich sie attraktiv finde oder nicht. Ich würde mit keinem Menschen wegen seines Geschlechts anders umgehen."

Ein Statement, das viele überraschen dürfte. Denn zwischen dem Rapper, der in seinen Songs und öffentlichen Auftritten gerne den harten Kerl gibt, und dem Farid Bang, der hier über gegenseitigen Respekt zwischen den Geschlechtern spricht, liegt auf den ersten Blick eine Menge Strecke. Genau das ist aber auch sein Punkt: Das Image ist Kunst, der Mensch dahinter ein anderer.

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