Dr. Dre
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Dr. Dre
KI als kreatives Werkzeug

Dr. Dre verteidigt Einsatz von KI in seinen Songs

Dr. Dre setzt im Studio auf künstliche Intelligenz und sieht darin keine Gefahr, sondern ein neues Werkzeug für kreative Ideen. Fans sind sprachlos!

KI statt Angst vor neuen Technologien

Im August 2026 wurde US-Rapper TYGA für den Einsatz von KI in seinem neuen Album von Millionen Fans und Kollegen kritisiert. Nun folgt einer der erfolgreichsten Produzenten aller Zeiten, der ebenfalls mithilfe von künstlicher Intelligenz neue Beats produziert: Dr. Dre.

Während der Einsatz von KI in der Musikbranche weiterhin für Diskussionen sorgt, sieht Dre die Technologie deutlich entspannter. Für den Rapper und Produzenten ist künstliche Intelligenz vor allem eines: ein weiteres Werkzeug, mit dem kreative Ideen ausprobiert und weiterentwickelt werden können. Gegenüber der New York Times verglich der N.W.A-Star die aktuelle Skepsis gegenüber KI mit der Kritik, die es früher an Drumcomputern und Synthesizern gegeben hatte. Beide Technologien seien zunächst ebenfalls mit Argwohn betrachtet worden, gehören heute aber längst zum Alltag moderner Musikproduktion.

"Ich habe mich vor ein paar Tagen mit einigen Leuten unterhalten. Sie waren gegen KI, und ich dachte mir: 'Okay, ihr klingt wie jemand, der damals gegen den Drumcomputer gewesen wäre, als er auf den Markt kam.' Oder gegen Synthesizer, oder? Es ist ein neues Werkzeug für Kreativität. Manche Menschen haben Angst davor, Neues zu lernen."

Nutzt KI bereits im Studio

Der Produzent redet dabei nicht nur über theoretische Möglichkeiten. Dre bestätigte, dass er künstliche Intelligenz bereits bei seiner eigenen Arbeit verwendet. Allerdings soll sie seine Kreativität nicht ersetzen, sondern als zusätzliches Werkzeug dienen. "Ja, ich nutze sie. Wie gesagt, als Werkzeug, um zu sehen, was sie mit dem macht, was ich gerade erschaffen habe. […] Ich bin offen dafür. Ich bin sehr gespannt darauf, was sich daraus entwickeln wird."

Eine Bedrohung für die Kreativität sieht Dre darin nicht. Im Gegenteil: Seiner Meinung nach sind es vor allem Menschen, die ohnehin Schwierigkeiten beim kreativen Schaffen haben, die KI als Gefahr betrachten. "Ich glaube, die Einzigen, die darin eine Bedrohung sehen, sind diejenigen, die Schwierigkeiten beim kreativen Schaffen haben."

Und seine Fans? Die haben es satt und kommentierten den aktuellsten Post auf Instagram, der bereits am 20. April 2026 online gegangen war, wie folgt: 

Dr. Dre - KI- Instagram Kommentare
Instagram / DrDre
Dr. Dre - KI- Instagram Kommentare

KI wird Business ändern

Mit seiner Meinung steht Dr. Dre im Übrigen nicht alleine da. Auch sein langjähriger Freund und Geschäftspartner Jimmy Iovine sprach sich während des Gesprächs für den Einsatz von KI in der Musikproduktion aus. "Ich befürworte den Einsatz von KI bei der Musikproduktion sehr. Ich sehe absolut keine Nachteile. Es wird sicher auch beschissene Musik geben. Aber beschissene Musik gibt es auch jetzt schon. Wenn begabte Leute im Studio KI nutzen, werden sie bessere Aufnahmen machen. […] Ich sage nicht, ob das gut oder schlecht ist, aber ich glaube, dass KI beim Songwriting auf vielen Ebenen eine riesige Rolle spielen wird. Zum einen hilft sie, wenn man feststeckt und experimentieren oder eine Idee finden möchte. Zum anderen produzieren heute zwar nicht alle, aber doch zu viele Leute Musik speziell für TikTok."

Laut den beiden Produzenten gibt es offenbar bereits zahlreiche Artists, die KI heimlich in ihren Studios einsetzen. Iovine sprach von "vielen heimlichen KI-Produzenten da draußen". Dre konnte dem nur zustimmen: "Das trifft es gut. Sie nutzen sie, wollen es nur nicht zugeben."

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