Coca-Cola: Zah1de sagt Millionen-Deal ab
Zah1de hätte mit einem Coca-Cola-Deal fast eine Million Euro verdienen können. Ihr Manager verrät jetzt, warum sie trotzdem Nein sagte.
Zah1de hätte mit einem Coca-Cola-Deal fast eine Million Euro verdienen können. Ihr Manager verrät jetzt, warum sie trotzdem Nein sagte.
TikTok-Star, Rapperin und BAMBI-Gewinnerin: Zah1de gehört zu den erfolgreichsten jungen Social Media-Stars Deutschlands. Die Berlinerin wurde zunächst durch ihre Tanzvideos auf TikTok bekannt, hat mittlerweile über 8,4 Millionen Follower und baute sich dort eine riesige Community auf. 2024 unterschrieb sie einen Vertrag bei Universal Music und startete anschließend auch musikalisch durch:
Mit ihren Singles "TikTok Sportlich" und "Ballert auf lautlos" rasierte sie anschließend das Game. Besonders erfolgreich wurde das Stück "Mona Lisa Motion", das in Deutschland bis auf Platz 9 der Charts kletterte.
Jetzt sorgt allerdings eine andere Zahl für Schlagzeilen: 1.000.000 Euro. Ihr Manager Serdar Bogatekin, bekannt als Serdar Lunatix, war zu Gast im "Die Deutschen"-Podcast und sprach dort über den Hype um seine Künstlerin. Dabei verriet er unter anderem, dass Zah1de erst vor wenigen Wochen einen Deal mit Coca-Cola abgelehnt habe.
Laut seiner Aussage hätte der Werbedeal ihr knapp eine Million Euro eingebracht. Dafür wäre Zah1des Gesicht auf Millionen von Coca-Cola-Flaschen zu sehen gewesen. Aus Management-Sicht habe er ihr zu dem Deal geraten, sie aber nicht überzeugen können. Zah1de, die gerade erst ihren 16. Geburtstag gefeiert gat, habe stattdessen auf ihre persönlichen Werte verwiesen:
"Ich habe meine Werte, ich möchte das nicht machen."
Wortwörtliche erklärte ihr Manager: "Sie hat [einen] Coca-Cola-Deal. Sie hat dafür knapp eine Million Euro, sollte sie dafür bekommen, jetzt gerade frisch vor zwei Wochen abgesagt. Sie selber hat das gemacht. Sie hat einen Coca-Cola-Deal abgesagt, wo ihr Gesicht auf Millionen Flaschen von Coca-Cola zu sehen sein sollte. [Das ist für mich] als Manager [auch] eine unglaubliche Möglichkeit, so einen Deal zu closen mit Coca-Cola für meine Künstlerin. Wir haben fünf Tage lang geredet. Sie hat gesagt: 'Ich will das nicht machen, ich mach das nicht.
Sie hat's nicht gemacht. Und ich kann sie da nicht zu irgendwas zwingen. Ich kann sie nirgendswohin zwingen. Ich kann […] sie nur beraten und ihr sagen, was gut wäre. Und ich hab […] gesagt: 'Ey, Coca-Cola ist für dein Branding sehr gut. Das ist nicht schlecht, lass uns das machen.' Keine Chance, keine Chance. Und da werd ich nicht drauf bestehen und dann werd ich auch nicht eingeschnappt oder sauer, wenn sie's nicht macht. Gar nicht, null, Bruder. Am Ende des Tages, es ist nur Geld, es ist nur Ruhm, es ist vergänglich. Gott wird dich nicht fragen: Wie gut hast du gerappt, wie viel Geld hattest du? Das sind für mich alles so wertlose Dinge."
Hinter dem Nein stehen offenbar auch die seit Längerem geführten Debatten rund um Coca-Cola und Israel. Der Boykott wird von verschiedenen Organisationen und Aktivisten mit der Geschäftstätigkeit des israelischen Lizenzpartners begründet. Zah1des Manager machte nun erstmals öffentlich, dass seine Künstlerin trotz der enormen finanziellen Summe bei ihrer Haltung geblieben und ein Vorbild für ihre Fans ist.
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