Britney Spears
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Britney Spears
"Ich bin verbittert"

Britney Spears: 15 Jahre ohne Pause gearbeitet

Britney Spears blickte auf ihre Karriere zurück und sprach offen über die Jahre unter ihrer Vormundschaft.

Britney Spears ist "verbittert"

“Diese Vormundschaft schadet mir viel mehr, als dass sie mir nützt. Ich verdiene es, ein Leben zu haben! Ich habe mein ganzes Leben lang hart gearbeitet. Ich verdiene es, zwei bis drei Pausen im Jahr einlegen zu dürfen und zu tun, was ich tun möchte. […] Ich will mein Leben zurück ... und nicht die Sklavin von irgendwem sein. […] Ich würde ehrlich gesagt gerne in der Lage sein, meine Familie zu verklagen, sie gehören ins Gefängnis”, startete Britney Spears Mitte Juni 2021 in ihre Zeugenaussage gegen ihren Vater und ihr Management. 

Die zweifache Mutter litt zuvor 13 Jahre lang unter der Herrschaft und den Regeln von Jamie, dufte weder “heiraten, noch ein Baby bekommen” und ihr gesamtes Vermögen wurde von ihrem Vater verwaltet. Am Ende nahm sich Britney den ehemaligen Bundesanwalt Mathew Rosengart, welcher Jamie Spears einen “grausamen, toxischen und missbräuchlichen Mann” nannte und konnte durchsetzen, dass die Vormundschaft ein für alle Mal ein Ende gefunden hatte. Doch auch Jahre später scheint Britney noch immer mit den Folgen zu kämpfen: 

Mitte Oktober 2026 veröffentlichte sie ein Video, in dem sie in Dessous posierte und nutzte die dazugehörige Caption für einen Rückblick auf ihre Karriere und die schwierigen Jahre unter ihrer Vormundschaft. "Ja, ich bin verbittert", schrieb Britney und erklärte anschließend, warum sie sich so fühlt. Ihrer Aussage nach habe sie über einen Zeitraum von 15 Jahren "sieben Tage die Woche" gearbeitet. Gleichzeitig habe sie nicht einmal einfach irgendwohin fliegen können, um einen Freund zu treffen ...

Das Video ist weiterhin auf ihrem Instagram-Profil zu sehen. Der Untertitel wurde derweil gelöscht. In jenem stand übersetzt geschrieben:

"Ich gebe zu, ich war nicht verrückt, ich war früher verdammt noch mal buchstäblich wahnsinnig, aber das Ironische daran ist, dass es eine Art Wahnsinn und einen ständigen Drang gibt, einfach stillzusitzen, mit der Art, wie mein Herz früher funktioniert hat. Ja, ich bin verbittert, all die Stunden, Sekunden, Zeit und insgeheim, unterbewusst zu wissen, was meine Fähigkeiten als Frau sind. Und nicht einmal irgendwohin fliegen zu können, nur um einen Freund zu treffen, weil ich 15 Jahre lang sieben Tage die Woche gearbeitet habe.“

Eine ziemlich deutliche Abrechnung mit einem Leben, das nach außen hin zwar nach maximalem Popstar-Ruhm aussah, für Britney aber offenbar auch mit enormen Einschränkungen verbunden war.

Reist im Alleingang um die Welt

Des Weiteren schrieb der US-Superstar unter anderem, dass sie kurz nach dem Ende der Vormundschaft in 2021 zum ersten Mal selbst einen "Ein-Dolalr-Schein" in der Hand gehalten habe. Etwa zur selben Zeit begann sie offenbar auch, alleine zu reisen und das, ohne vorher bei ihrem Vater um Erlaubnis fragen zu müssen. 

"Ich bin in den vergangenen sechs Jahren alleine gereist, abgesehen von einer Reise mit einem Freund ... 15 Mal im Jahr, jeweils zwei Wochen pro Reise. Das ist eine Menge Zeit allein, und ich begann mich zu fragen: Ist das gesund? […] Ich werde aufhören, mich selbst infrage zu stellen und meine eigenen Beine und meinen eigenen Geist mein Führer sein lassen ..."

Zum Schluss wurde Britney dann noch etwas spiritueller. Sie stellte die Möglichkeit in den Raum, dass es einen Gott geben könnte und dass dieser vielleicht sogar wolle, dass sie allein sei. Genau in diesem Moment habe es bei ihr offenbar Klick gemacht ...

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