Teuflische Moral: Wie Perversität eine Spendenaktion vorantreibt
Eine Frau beschwert sich öffentlich bei einem Restaurant, weil eine Person es gewagt hat, in ihrer Anwesenheit einen Herzinfarkt zu bekommen.
Eine Frau beschwert sich öffentlich bei einem Restaurant, weil eine Person es gewagt hat, in ihrer Anwesenheit einen Herzinfarkt zu bekommen.
Teuflische Moral
Leider können Menschen manchmal sehr selbstsüchtig sein. Der Egoismus in unserer Gesellschaft kann aber sich aber zum Positiven wenden. Aber erstmal von vorn:
Vorgestern hat der Post einer gewissen Holly Jones auf der Facebook-Seite des Kilroy’s Downtown Indy Restaurants in Indianapolis für großen Aufruhr gesorgt. Die Facebook-Nutzerin hat Silvester in dem Restaurant verbracht und über 650 Euro gezahlt. Leider wurde ihr Start ins neue Jahr ruiniert. Denn ein "Drogenabhängiger" wäre vor ihren Augen gestorben und hat ihr natürlich die ganze Nacht verdorben. In dem Facebook-Post an das Restaurant schrieb sie unter anderem: „Ein Junkie, der sich in eurem Restaurant die Überdosis gibt, ist euch wichtiger als ein Kunde, der sehr viel Geld ausgibt!!“
Keine der Aussagen der Wutbürgerin Jones ist richtig. Bei dem Opfer handelt es sich um eine über 70-jährige Frau, die einen Herzinfarkt erlitt und deren Familie jetzt sicherlich eine schwere Zeit durchmacht.
Der Post hat natürlich viel Aufmerksamkeit bekommen. Sowohl der Manager des Restaurants, Chris Burton, als auch der Arbeitgeber von Jones äußerten sich kritisch. Burton erklärte folgendes: „Ich mag solche Posts wie deine besonders, da sie zeigen, mit welchen perversen Leuten wir es manchmal zu tun haben.“
Der unerhörte Facebook-Post hat für so viel Aufsehen gesorgt, dass die Spendenaktion für die 57-Jährige sehr gut läuft. Jetzt kann die Familie wenigstens die Krankenhausrechnung bezahlen.