Mit kleinen Anpassungen im Alltag richtig viel Geld sparen? Wir sagen Dir, wie das geht – von simplen Tipps bis hin zu psychologischen Tricks.
 
Hand Euro sparen

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 Haushaltsbuch zulegen 
Hast Du eigentlich einen Überblick darüber, wie viel Du jeden Monat wofür ausgibst? Wenn nicht, dann solltest Du Dir ein Haushaltsbuch anlegen und konsequent jede Deiner Ausgaben darin notieren.
 
 Nicht genutzte Abonnements kündigen 
Streamingdienste, Fitnessstudio & Co.: Verschaffe Dir zunächst einen Überblick über laufende Abonnements und überlege Dir, welche davon Du wirklich brauchst.
 
 Versicherungen überprüfen 
Einen Großteil der monatlichen Ausgaben verursachen Versicherungen. Es empfiehlt sich diese regelmäßig auf Notwendigkeit und Beitragserhöhungen zu überprüfen. Tipp: Schließt Du alle oder mehrere Deiner Versicherungen bei einem Versicherer ab, erhältst Du oft Vergünstigungen – die jeweiligen Leistungen des Anbieters solltest Du selbstverständlich dennoch nicht aus dem Auge verlieren.
 
 Steuererklärung machen 
Gehörst Du auch zu den Menschen, die sich jährlich eine nicht unbeträchtliche Summe durch die Lappen gehen lassen, weil sie sich zu viel gezahlte Steuern nicht zurückholen? Auch bei kleineren Einkommen lohnt es sich, eine Steuererklärung abzugeben. Vor allem, wenn Du eine gewisse Wegstrecke zurücklegen musst, um an Deinen Arbeitsplatz zu gelangen. Die hierdurch entstehenden Kosten kannst Du als Fahrtkosten geltend machen. Auch berufsbezogene Anschaffungskosten, wie zum Beispiel für einen höhenverstellbaren Schreibtisch, sind vollständig absetzbar.

Steuern Tax

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 Briefkuvert-System anwenden 
Das bargeldlose Bezahlen steht hoch im Kurs, kann aber auch dafür sorgen, dass wir den Überblick über unsere monatlichen Ausgaben verlieren. Das Briefkuvert-System sieht vor, die monatlichen Ausgaben in Kategorien zu unterteilen – zum Beispiel Lebensmittel, Kleidung und Freizeit. Für jede Kategorie setzt Du Dir am Monatsanfang ein festes Budget und packst die entsprechende Bargeldmenge in die einzelnen Kuverts. So behältst Du einen Überblick darüber, wie viel Du bereits wofür ausgegeben hast.
 
 Kontrolliere Deine Emotionen 
Klingt zunächst ein wenig ungewöhnlich, doch unsere Emotionen verleiten uns nicht selten zu unüberlegten Impulskäufen – abhängig von der Produktkategorie machen diese 40 bis 80% all unserer Einkäufe aus. Es gibt jedoch Kontrollmechanismen die uns dabei helfen, von unseren Emotionen geleitete Käufe zu reduzieren. Für den Gang in den Supermarkt ist dabei eine Einkaufsliste unser magischer Helfer. Um den wöchentlichen Einkauf nicht zur Kostenfalle werden zu lassen, solltest Du Dir im Vorfeld überlegen, was Du wirklich brauchst. Lege grob fest, was Du die nächsten Tage kochen möchtest und welche Zutaten Du dafür benötigst.

Einkaufsliste To Do Liste

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Bei kostspieligeren, nicht lebensnotwendigen Gütern im Kaufhaus oder in Onlineshops hilft Dir die 30-Tage-Frist. Nimm Dir einen Monat Bedenkzeit, bevor Du Dein Geld in das Produkt Deiner Begierde investierst. Häufig lässt das Verlangen, das Produkt zu kaufen, schon nach wenigen Tagen nach.
 
 Preise in fühlbare Größen umrechnen 
100€ für eine neue Jacke oder eine neue Handtasche erscheinen im ersten Moment vertretbar. Doch Preise sind abstrakt – vor allem, weil wir in der bargeldlosen Welt von heute dazu neigen, nahezu alles mit der EC-oder Kreditkarte zu bezahlen. Bevor Du dir etwas Kostspieliges gönnst hilft es, den Preis beispielsweise in Arbeitsstunden umzurechnen. Wenn Du Dir vor Augen führst, dass Du für eine neue Jacke oder Handtasche im Wert von 100 Euro sechs Stunden arbeiten musst, kaufst Du bewusster ein und tust im Idealfall etwas für Deinen Sparplan.