Die Dreharbeiten zur fünften und finalen Staffel "Haus des Geldes" haben begonnen - und nach Angaben des Produzenten Álex Pina wird die 5. Staffel alles andere übertreffen. 
Die 5. Staffel "Haus des Geldes" soll episch werden

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 Erste Details 
"Wir haben uns fast ein Jahr lang die großen Fragen gestellt: Wie können wir die Gang auflösen? Wie bringen wir den Professor ernsthaft in Bedrängnis? Wie schaffen wir Situationen für unsere Charaktere, aus denen es für sie kein Entkommen gibt? Das Ergebnis ist der fünfte Teil von 'Haus des Geldes'. Der Krieg erreicht seine extremsten und grausamsten Ausmaße – aber es ist auch die epischste und aufregendste Staffel", so Álex Pina, der Macher der Netflix-Erfolgsserie "Haus des Geldes" gegenüber "Entertainment Weekly". 

 Krieg und Rachefeldzug 
Seit dem 3. August laufen die Dreharbeiten zu der beliebten spanischen Serie in der "der Professor" zusammen mit seinen nach Städtenamen benannten Kompagnons Banken ausraubt und das System vorführt. Laut Pina werden die zehn Folgen an Orten wie Spanien, Dänemark und Portugal gefilmt und die Crew bei ihrem Rachefeldzug gegen die Mörder ihrer Freundin und Kollegin "Nairobi" begleiten. Mit dabei soll auch Neuzugang "Manila" sein, die in Staffel vier als Maulwurf unter den Geiseln enttarnt wurde und die für "Denver" wie ein Bruder ist - bevor aus Juan, Julia und aus Julia "Manila" wurde. Außerdem gibt es laut Pina zwei neue Figuren, gespielt von Migel Ángel Silvestre (bekannt als "Lito" aus der Netflix-Serie "Sense8") und Patrick Criado. Welche Rollen sie spielen werden, steht allerdings noch nicht fest.

Patrick Criado: Einer der neuen "Haus des Geldes"-Charaktere

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 Über 65 Millionen Streams in vier Wochen 
Dem "Professor" dabei zuzusehen wie sein waghalsiger Plan in die Realität umgesetzt wird, hat Millionen von Netflix-Nutzer gefesselt. "Haus des Geldes" ist nicht nur eine der erfolgreichsten Netflix-Serien, sie ist auch die beliebteste, nicht englischsprachige Produktion seit der Geschichte des Streaming-Giganten. Sage und schreibe 65 Millionen Account-Inhaber haben sich die vierte Staffel in den ersten vier Wochen nach Release angeschaut - das sind eine Million mehr Netflix-Nutzer als die verrückte Doku über den "Tiger King" anlocken konnte. 

 Darum ist die Serie so beliebt 
Das Erfolgsrezept? Laut Pina ist es der konstante Faden zwischen Action und Emotion und die unterschwelligen Botschaften der Serie, die den globalen Erfolg erklären. Außerdem könnten sich die Zuschauer mit der politischen und sozioökonomischen Haltung des Professors identifizieren - die Gang holt die Binge-Watcher auf ihre Seite. "Es ist Action und Gefühl, es ist schwarzer Humor und Drama, es ist Romantik und Pathos", so Pina gegenüber "Entertainment Weekly". 

Wann die fünfte und finale Staffel "La Casa de Papel" in Deutschland anlaufen wird, ist bis dato nicht bekannt.