Neben der Sorge vor einer Infektion macht vielen Selbstständigen besonders eines zu schaffen: Existenzängste! Wir wollen helfen und sagen Euch, was Ihr tun könnt, um Eure Locals in dieser schwierigen Zeit unterstützen zu können. 
Support Your Locals: bigFM will Euch helfen

Credit: Kelly Sikkema/Unsplash

 Support Your Locals 
Menschenvolle Einkaufsmeilen, Schlangen an Kassen, gut gefüllt Stores: Was für manche von uns bereits ein Leben lang zum Alltag gehört, ist momentan nicht mehr vorstellbar. Besonders der Einzelhandel, Selbstständige und Boutiquen-Betreiber setzt die Krise zu. Existenzängste stehen trotz zugesicherter staatlicher Hilfen an der Tagesordnung. Klar kann Dein Lieblingsladen um die Ecke diese Hilfen in Anspruch nehmen, aber dann zahlt er einen Kredit zurück - und woher sollen die Gelder dafür kommen, wenn das Geschäft Wochen oder gar Monatelang geschlossen hat? Im März sank der Umsatz mit Mode im Bekleidungseinzelhandel in Deutschland um -42 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Club- oder Eventbetreiber und Solo-Selbstständige mit kleinen Shops sehen der Zukunft schwarz entgegen. Einzig und allein der Lebensmittelhandel, auch im E-Commerce, boomt.

Ihr fragt Euch, wie Ihr dem Café, in dem Ihr jeden Morgen Euren Flat White getrunken habt, jetzt helfen könnt? Oder der Bar, in der Ihr schon so oft mit Freuden bei einem Drink versackt seid? Dem Lieblingsitaliener, bei dem Ihr mit der Familie gefeiert habt?

 Was kannst Du tun, um zu helfen?
Viele kleinere Boutiquen, Cafés, Bars und Concept Stores in Deiner Hood versenden ihre Waren nun vermehrt online. Oftmals haben diese nur leider kein Shopsystem, um E-Commerce betreiben zu können - sie setzen daher auf die Kontaktaufnahme und Bestellungen via Social Media. Entweder bestellt Ihr also direkt über Instagram und Co. und erhaltet die gewünschte Ware per Post oder aber Ihr wartet, bis Euer Store wieder geöffnet hat und supportet ihn vorab, indem Ihr (ebenfalls online) Gutscheine kauft. So hat der Laden eine Chance, erstmal seine laufenden Kosten decken zu können. Im Saarland läuft diese Gutschein-Aktion unter dem Namen "HAUPTSACH' GUDD GESS". Hier können Gäste nicht nur Gutscheine ihrer Lielingsrestaurants erwerben und spenden an diese richten, sondern auch weiterhin bei diesen Essen - nur eben nicht mehr IM Lokal, sondern auf der heimischen Couch. 
  • Kauft Gutscheine bei Euren Lieblingsrestaurants, -Bars & -Boutiquen oder holt Euch den Kaffee Eures Stamm-Cafés abgepackt nach Hause

Sollte es Euch möglich sein, kauft Eure Lebensmittel bei dem Gemüsehändler oder dem Tante-Emma-Laden in Eurem Viertel. Der Online-Handel floriert derzeit und wir sind froh darum, dass es in manchen Bundesländern Anbieter wie den Online Lebensmittellieferdienst "Pic Nic" oder Lieferdienste großer Supermarktketten gibt. Aber wir dürfen unsere Locals nicht vergessen! Viele ortsansässige Kleinbetriebe setzen ebenfalls auf kontaktlose Lieferungen und bringen Euch die georderten Waren bis vor die Haustüre. Auch wenn sie mit dem riesigen Sortiment einer Supermarktkette vielleicht nicht mithalten können, so kann jeder Einzelne dennoch einen kleinen Beitrag leisten, indem er das ein oder andere Produkt bei einem selbstständigen Händler kauft. Über die Plattform "Lokalkauf", die durch den "#WirvsVirus"-Hackathon der Bundesregierung entstanden ist, werden per App Käufer, Verkäufer und mögliche Lieferanten verknüpft, sodass sicher gestellt ist, das man online weiterhin bei seinem Lieblingsmarkt um die Ecke einkaufen kann. 
  • Kauft Eure Lebensmittel beim Gemüsehändler und dem Tante-Emma-Laden in Eurem Viertel 

Auch Bars und Restaurants sind von den Schließungen betroffen. Um zu verhindern, dass es ein kollektives Club-, Bar und Szenesterben in Eurer Stadt gibt, helft jetzt! In der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart etwa könnt Ihr über die Plattform "Lokal Support Stuttgart" Trinkgelder an Eure Lieblingsbar spenden. Wie hoch die "Trinkgelder", die eigentlich Spenden sind, ausfallen, ist Euch überlassen. Eine weitere Plattform, die Ihr Euch merken solltet, ist "supportyourlocal" - hier werden täglich etliche Restaurants, Bars, Cafés und Händler vorgestellt, die weiterhin für Euch da sind und Euch ihre Leckereien liefern. Manche Bars bieten ebenso einen besonderen Service an: Sie mixen für Euch ihre Cocktails und Drinks von der Karte und füllen diese in Flaschen ab, damit Ihr sie abholen und in den eigenen vier Wänden genießen könnt. Die Hamburger Destillerie "Drilling" mit angeschlossener Bar eine dieser - hier können Kunden ihren Favorite-Drink fertig gemixt in 0,5 Liter Flaschen ordern, die für sechs bis acht Cocktail-Sessions reichen. Eine nette Botschaft auf dem Etikett gibt es kostenlos dazu! 
  • Spendet Eurer Lieblingslokalität in Eurer Stadt ein "Trinkgeld" 

Einige Restaurants haben weiterhin geöffnet, um ihren Gästen Speisen zum Mitnehmen anzubieten. Doch es gibt auch Betriebe, die einen Schritt weitergedacht haben und ihre Speisen direkt ausliefern oder gar haltbare Gerichte zum Abholen sowie Liefern anbieten. Das Stuttgarter Restaurant "Brauerei Wirtshaus Sanwald" ist eines davon. Hier werden Gerichte von der Speisekarte vorbereitet und vakuumiert ausgeliefert. Zusätzlich geben die Wirte an, um wie viele Portionen es sich bei dem Gericht handelt, wie lange es haltbar ist und ob Ihr es zum Einfrieren und Aufbewahren in der Tiefkühltruhe lagern könnt. Bestellt werden kann hier ganz einfach telefonisch oder über einen ankreuzbaren Zettel, der vor dem Restaurant abgegeben werden kann. So könnt Ihr weiterhin das Essen Eures Lieblingsrestaurants genießen, auch wenn dieses nicht bei großen Lieferdiensten gelistet sind. 
  • Bestellt Eure Lieblingsgerichte bei Restaurants in Eurer Umgebung 

Auch Kosmetikartikel und Parfüms könnt Ihr bei Läden in Eurem Viertel online erwerben. Viele Shops werben an ihren Schaufenstern damit, Euch weiterhin mit Euren Lieblingscremes und -Düften zu versorgen. Dafür stehen Euch die Betreiber telefonisch oder über ihre Webseiten zur Verfügung. Eure Lieferung kommt dann direkt zu Euch nach Hause oder steht zur Abholung bereit. Natürlich könnt Ihr diese auch bei Drogeriemärkten oder großen Kosmetikketten wie Douglas erwerben. Doch diese Ketten sind von der aus bleibenden Kaufkraft der Kunden weniger betroffen als kleine, lokale Shops. 
  • Bestellt Euer Make-Up und Lieblingsparfüm in einem Shop in der Nähe, anstatt bei großen Online-Versandhäusern 

Auch Eventlocations wie etwa "Escape Rooms", die es nahezu in jeder Stadt gibt, stehen ohne Support vor dem Aus. Die Hamburger Betreiber des "Big Break Hamburg" Escape Rooms hatten deshalb eine schlaue Idee und riefen kurzerhand den Online Escape Room ins Leben. Das Game mit dem Namen "unter Quarantäne" könnt Ihr gemeinsam mit Euren Freunden von zu Hause aus spielen - passenderweise geht es um ein Virus und einen Virologen, den Ihr aufspüren müsst. Die Spielzeit beträgt je nach Teilnehmer ein bis zwei Stunden. Zehn Euro kostet Euch die Teilnahme - diesen Betrag bekommt Ihr jedoch in Form eines Gutscheins für den realen "Big Break" Escape Room in Hamburg wieder gutgeschrieben. 
  • Spielt online Games, um Event-Locations vor dem Aus zu retten 

Nicht nur mit Geld, auch mit Know-How könnt Ihr helfen. Die "Banauten GmbH" macht es vor und bietet allen Gastronomen und Einzelhändlern kostenlos Hilfe bei der Erstellung eines Social-Media-Auftritts, einer Webseite oder eines Online-Shops an, damit diese ihre Produkte auch in dieser Zeit anbieten können. Denn nicht jeder Selbstständige besitzt bereits eine Webseite oder einen Social-Media-Auftritt und das Wissen darüber ist meist begrenzt. Gemeinsam mit den Kreativköpfen der Werbeagentur "Halbstark" setzen die Helfer ihre Ideen um. HIER könnt Ihr Euer Unternehmen anmelden und die Hilfe in Anspruch nehmen! Eine weitere Plattform, die Einzelhändlern hilft in Zeiten von Corona zu überleben ist "Einzelheld". Die Inhaber der entrecode GmbH, die hinter der Webseite "Einzelheld" stehen, helfen Läden für die Corona-Phase einen Lieferservice aufzubauen. Gewerbetreibende können so auf der Website www.Einzelheld.de ihre Waren anbieten, ohne einen eigenen Onlineshop einrichten zu müssen
  • Bietet Euer Know-How an, um etwa Social-Media-Auftritte oder Webseiten für kleinere Läden zu erstellen 

Nicht nur kleine Betriebe, auch große Kinos haben geschlossen. Damit wir nach der Krise weiterhin die neuesten Hollywood-Streifen in gemütlichen Sesseln und bei jeder Menge Popcorn feiern können, muss den Filmpalästen jetzt unter die Arme gegriffen werden. Auf der Plattform #HilfDeinemKino könnt Ihr das tun. Wählt aus einer Liste Euer Lieblingskino in Eurem Wohnort aus (gilt übrigens Europaweit) und schaut Euch dann Werbung in voller Länge an. Das, was eigentlich kaum einer im Kino mag - nämlich der lange Werbe-Vorspann - kann jetzt Arbeitsplätze retten. Wer sein präferiertes Kino ausgewählt hat, der bekommt auf "Hilf Deinem Kino" typische Kinowerbespots angezeigt. Einfach die Kinospots anschauen und schon hilfst man seinem Kino - so sollen Werbeeinnahmen weiterhin fließen. Wer gar keine Lust auf Werbung hat, sondern lieber direkt helfen will, der kann auf der Homepage www.HilfDeinemKino.de auch eine Geld-Spende an jedes beliebige Kino schicken. 
  • ​Schaut Euch online Kino-Werbung an, um dem Filmpalast in Eurer Hood weiterhin Werbeeinnahmen zu sichern und ihn vor der Schließung zu retten 

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