Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Keine Ware, kein Verkauf

KFC muss Filialen wegen Lieferproblemen der DHL schließen

Dass der Fast-Food-Gigant "Kentucky Fried Chicken" (KFC) wegen Lieferschwierigkeiten DHLs Filialen schließen muss, hört sich nach einem schlechten Witz an, ist aber derzeit Realität. Bestellte Hühner konnten nicht rechtzeitig geliefert wurden. Bis die Ware eintrifft, bleiben einige Standorte in Großbritannien und Irland geschlossen.

Dass der Fast-Food-Gigant "Kentucky Fried Chicken" (KFC) wegen Lieferschwierigkeiten DHLs Filialen schließen muss, hört sich nach einem schlechten Witz an, ist aber derzeit Realität. Bestellte Hühner konnten nicht rechtzeitig geliefert wurden. Bis die Ware eintrifft, bleiben einige Standorte geschlossen. 

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Heute bleibt die Küche kalt 

Kommen Bestellungen an und gehen nicht auf dem Transportweg verschollen oder werden ohne Benachrichtigung im Briefkasten wieder an den Absender zurückgeschickt, ist die Freude groß. Leider kommt es besonders zu Stoßzeiten wie Weihnachten oder an Verkaufs-Specials wie dem Black Friday zu Lieferschwierigkeiten bei großen Paketdienstleistern. Wo sich Privatpersonen einfach nur ärgern, fangen Firmen bei fehlender Lieferung an zu schwimmen. So geschehen nun in britischen Filialen des Fast-Food-Konzerns "Kentucky Fried Chicken". Knapp 700 KFC-Standorte in Großbritannien und Irland kündigten nun an, auf unbestimmte Zeit schließen zu müssen – weil DHL georderte Hühnchen nicht liefern konnte. 

Ambitionen bei KFC und DHL

Im Oktober 2017 kündigte der Paketdienst DHL in einer Pressemitteilung stolz an, dass sie einen "wegweisenden Auftrag" von KFC erhalten haben und mit dieser Zusammenarbeit einen weiteren wichtigen Schritt eingeschlagen können, den britischen Markt für Lebensmittelhandel zu revolutionieren: "Wir wollen den Service in unseren Restaurants sowie für unsere Franchise-Partner auf die nächste Stufe heben, die Kundenerfahrung verbessern und die Umweltauswirkungen verringern - ein Konzept, das es so noch nie zuvor gegeben hat", verkündete der Supply Chain Director bei KFC, Jens Hentschel, im Zuge der Pressemitteilung, die 11. Oktober letzten Jahres auf der Unternehmens-Webseite der Deutschen Post DHL Group veröffentlicht wurde. 

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Gute Qualität steht im Vordergrund

"Wir haben einen neuen Lieferpartner an Bord geholt, aber die haben ein paar Startschwierigkeiten. Frische Hühnchen an 900 Restaurants im ganzen Land zu liefern, ist sehr komplex", lässt der "KFC"-Konzern auf der britischen Unternehmensseite verlauten. Weil "Kentucky Fried Chicken" keinerlei Qualitätseinbußen in Kauf nehmen möchte, die mit einer schnellen Problemlösung einhergehen könnten, hat sich das Headquarter dazu entschieden, vorübergehend einige der britischen und irischen Ketten zu schließen. "Andere arbeiten an einem überarbeiteten Menü oder haben die Öffnungszeiten verkürzt", heißt es in dem öffentlichen Statement weiter. 

Informationen zufolge, die der internationalen Nachrichtenagentur "Reuters" vorliegen, gab eine DHL-Sprecherin bekannt, dass "betriebliche Gründe" Schuld an den Lieferproblemen seien. Derzeit werde auf Hochtouren gearbeitet, um die Schwierigkeiten zu fixen und KFC schnellstmöglich beliefern zu können. Deutsche Filialen sollen nicht betroffen sein.