Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Sie haben alles verloren

Aus der Traum: Weltumsegler müssen mit ansehen, wie ihr Boot nur 48 Stunden nach Start der Reise sinkt

Tanner Broadwell und Nikki Walsh verkauften ihr Hab und Gut, um auf einem Segelboot die Welt zu bereisen. Doch nur 48 Stunden nach dem Start ihrer Weltreise, sinkt das Boot im Golf von Mexiko.

Wenn man alles auf eine Karte setzt

Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Millionen von Menschen fühlen sich schlapp, haben keine Lust auf ihre Arbeit und können das Leben aktuell nicht genießen. Viel zu groß sind ihre Wünsche nach Abenteuern, doch diese sind weder finanziell realisierbar, noch könnte man diese mit dem eigenen Job vereinbaren. Alles auf eine Karte setzen, etwas riskieren und sich einige Monate freistellen lassen, möchten die meisten Personen dennoch nicht und sind im selben Rhythmus gefangen. Tanner Broadwell und Nikki Walsh aus Amerika hatten diesen Alltag ebenfalls satt, gehören zu den Mutigen unter uns und entschlossen sich schließlich dazu, ihr Leben komplett zu verändern. Beide kündigten ihre Jobs im US-Bundesstaat Colorado, verkaufen all ihr Hab und Gut und legten sich stattdessen ein 50 Jahre altes und 8,5 Meter großes Segelboot zu. Mit diesem und ihrem zwei Jahre alten Mops Remy wollten sie die Welt bereisen:

Sie haben alles verloren

Nachdem die 26- und 24-Jährigen in den vergangenen Monaten ihre Segelscheine gemacht hatten und Anfang Februar in See gestochen waren, passierte das Unglaubliche: Bereits am zweiten Tag stieß ihr Boot bei der Einfahrt in einen Kanal in Madeira Beach (Florida) gegen ein unbekanntes Objekt, der Kiel riss ab. Sie hatten gerade noch Zeit, einen Notruf absetzen und sich und Remy Schwimmwesten anzuziehen, während ihr Boot und damit auch der Traum vom Abenteuer um die Welt wenig später im Golf von Mexiko versank.

“Ich habe alles verkauft, was ich jemals besessen habe. Und innerhalb von 20 Minuten habe ich alles verloren. Ich habe alle meine Sachen wegschwimmen sehen und ich konnte nicht zu ihnen”, gestand Tanner gegenüber der “Tampa Bay Times” und fügte hinzu, dass er dennoch nicht aufgeben wird: “Ich werde ein neues Boot besorgen - irgendwann.”

Doch bevor dies überhaupt der Fall sein wird, muss das Paar weitere 8.000 Euro auftreiben, um die Bergungskosten ihres gesunkenen Boots begleichen zu können. Erst danach können die Pechvögel sich erneut ein kleines Wasserfahrzeug besorgen und erneut in See stechen.

Spenden gingen ein

Falls auch Du beiden US-Amerikanern helfen möchtest, kannst Du dies mit einer kleinen Spende tun: Auf ihrer “GoFundMe”-Page haben sie ihre Geschichte erneut niedergeschrieben und versuchen so, einige Spenden aufzutreiben und ihren Traum realisieren zu können. Zum redaktionellen Zeitpunkt und rund drei Tage nach dem Start des Aufrufes haben sie bereits 10.966 Dollar einnehmen können und somit ihr Ziel erreicht.