Angst ist etwas, das Millionen von Menschen Tag für Tag so gut wie möglich versuchen zu bewältigen. Man sieht es den meisten Personen nicht an und doch gehen sie mit dem Hintergedanken, sie könnten wieder einmal eine Panikattacke haben, zur Arbeit, verabreden sich mit ihren Freunden oder sitzen mit der Familie zusammen am Esstisch und versuchen ihre Sorgen zu unterdrücken. Dabei leiden laut dem “Angstindex” mehr als zehn Millionen Deutsche unter dieser psychischen Störung, welche in der Bundesrepublik am häufigsten diagnostiziert wird und viele verschiedene Gründe haben kann. Körperliche Ursachen können zum Beispiel bei Krebs- oder Schmerzpatienten auftauchen, welche sich vor dem nächsten Eingriff fürchten. Diese kann ein Hausarzt in ersten Untersuchungsergebnissen feststellen und einen jeden Menschen mit Angstzustände an entsprechende Fachärzte vermitteln.
Auch psychische Ursachen können die Folge von Anfällen sein, welche häufiger durch zu viel Stress, Phobien und Depressionen ausgelöst werden. Traumatische Erlebnisse in der Kindheit oder im Erwachsenenalter werden ebenfalls häufiger diagnostiziert und in Gesprächen mit Psychotherapeuten oder Psychiatern erneut aufgerollt. Falls Du Dich jedoch nicht einem solchen Experten öffnen möchtest, haben wir Dir hier einige Tipps und Tricks zusammengetragen, welche Dir dabei helfen können, Deine Panikattacken in den Griff zu bekommen:
Tief Luft holen
Solltest Du Dich einmal wieder in einer alarmierenden Situation befinden und merken, dass sich eine Attacke nähert, sollst Du laut Experten der Oxford Universität mehrfach tief Luft holen und dabei die Augen schließen. Das kontrollierte Atmen soll einem dabei helfen, einen kühlen Kopf zu bewahren. Auch soll man die Atemübung, in welcher man einen tiefen Zug nimmt und sich im Anschluss vorstellt mit der eingeatmeten Luft eine Kerze auszublasen, über 30 Tage hinweg jeweils 15 Mal am Tag trainieren. Damit kann man Angstzustände vorbeugen und sich auf sich selbst konzentrieren.
Lenke die Aufmerksamkeit auf andere Sinne
Sollte man mit dem Atemtrick bereits keine Erfolge verzeichnen können, kann man im nächsten Schritt eine Jahrhunderte alte Methode aus dem Buddhismus anwenden: Dazu schließt man erneut die Augen und achtet beim bewussten Einatmen auf seine anderen Sinne. Ob man an der Bushaltestelle dem Motorgeräusch auf der Straße genauer zuhört oder den Wind am Knöchel spürt, seine Aufmerksamkeit gebührt einem anderen seiner Sinne.
Spreche darüber
Viele Menschen haben Ängste, die sie für sich behalten. Stattdessen solltest Du mit Deinen Freunden oder Eltern darüber quatschen, denn nur so lassen sie sich leichter überwinden. Und wer weiß, vielleicht hat Dein Gesprächspartner dieselben Erfahrungen gemacht und erfolgreiche Tipps und Tricks für Dich parat.