Sechs Minuten ist der Clip lang, den Georges Eltern ins Netz gestellt hatten. Seit sieben Jahren lebt die Familie mit der Diagnose Autismus. Denn als George mit zwei Jahren immer noch nicht sprechen konnte, suchte seine Mutter Jolley einen Arzt auf - dieser bestätigte, dass ihr Kind an einer neurologischen Entwicklungsstörung leidet. "Als er dann plötzlich Worte von sich gab, war es so, als hätte er drei Jahre lang den Aufnahmeknopf gedrückt. Es sprudelte nur so aus ihm heraus", erinnerte sich Jolley Yionoulis im Interview mit "ABC-News" zurück. Und genau damit haben die Klassenkameraden des neunjährigen ein Problem. Denn George ist oftmals zu laut und rede zu schnell. Zudem seien seine Worte häufig mit einem wütenden Unterton, den sich der Junge selbst nicht erklären könne. Um mit Vorurteilen und Ängsten seines Umfelds aufzuräumen, entschied sich der Schüler, sein Innerstes Preis zu geben und alle daran teilhaben zu lassen.
So erklärt George auch, warum er seinen Mitschülern nicht in die Augen blicken kann: Lärm und viele Geräusche zur gleichen Zeit würden ihn verwirren - er ist nicht im Stande, Augenkontakt zu halten und sich auf einen klaren Gedanken zu konzentrieren. Dennoch wünscht sich George, wie jedes andere Kind, Spielkameraden - doch damit sich seine Klassenkameraden darauf einlassen würden, müsste sich George anpassen. Und das geht eben nur, wenn man ihm genaue Anweisungen geben würde. Das klingt im ersten Moment vielleicht harsch, hilft dem Schulkind aber.