Nachdem bereits in der Vergangenheit Geschäfte oder Autos gesegnet wurden, sind Handys für ihn nun der nächste logische Schritt, wie er der "Süddeutschen Zeitung" erzählt. "Ich segne also das Gerät, doch mein Ziel ist es, die Menschen dahinter zu segnen, sie darauf aufmerksam zu machen, dass sie die Welt um sich herum nicht ausschließen sollen", erklärt er weiter. "Wir verlieren das Gefühl dafür, wann es passend ist, online zu sein und wann es hingegen nötig wäre, offline zu sein", fügt er noch hinzu.
Sein eigenes Smartphone segnet der 30-Jährige natürlich auch, wie er im Interview erläutert. Um für seine Gemeinde stets erreichbar zu sein, ist Pfarrer Palermo auf sämtlichen sozialen Kanälen vertreten. Auf seinem eigenen Blog "Elementi Di 'Pastorale Digitale'" zeigt Palermo außerdem Gründe auf, weshalb der bewusste Umgang mit dem Handy so wichtig sei. Mit dieser besonderen Segnung sollte der Geistliche definitiv mehr Jugendliche in seine Kirche bekommen können. Ob andere Pfarrer dies als Vorbild sehen könnten und das Handy-Gebet vielleicht auch in Deutschland übernehmen, ist bislang allerdings unbekannt.