Jupiter und Venus sind wieder zusammen am Himmel zu sehen
Ab dem 13. November haben wir wieder die Chance, die Planeten Jupiter und Venus am Himmel zu bestaunen – vor allem Frühaufsteher könnten bei dem Himmelsspektakel voll auf ihre Kosten kommen!
Ab dem 13. November haben wir wieder die Chance, die Planeten Jupiter und Venus am Himmel zu bestaunen – vor allem Frühaufsteher könnten bei dem Himmelsspektakel voll auf ihre Kosten kommen!
246 Millionen Kilometer trennen die Venus von der Erde. Die scheinbare Helligkeit des Planeten wird dabei mit -3,9 mag angegeben – dieser Wert gibt eine Orientierung, wie hell wir dieses Objekt aus unserer Sicht wahrnehmen können. Die Sonne ist im Vergleich dazu mit -26,73 mag der hellste zu beobachtende Himmelskörper in unserem Blickfeld. Die Venus belegt hinter dem Mond den dritten Platz. Mit 957 Millionen Kilometern ist der Jupiter etwa vier Mal so weit von unserer Erde entfernt – mit einer scheinbaren Helligkeit von -1,7 mag aber dennoch ein gut sichtbarer Fleck am Himmel. Am 13. November kreuzen sich die Laufbahnen der zwei Planeten, sie sich optisch so nahe stehen, dass sie durch ein Fernrohr beinahe wie eins erscheinen.
Etwa 45 Minuten vor Sonnenaufgang ist dabei der ideale Zeitpunkt, um Venus und Jupiter zu betrachten. Dabei sollte man sich am besten auf einen höher gelegenen Aussichtspunkt wie einen Hügel oder einen Balkon begeben und mit einem Fernglas oder Teleskop in Richtung der aufgehenden Sonne blicken – natürlich aber nur mit einer speziellen Schutzbrille, die man beispielsweise auch für eine Sonnenfinsternis tragen sollte. Die Venus ist dabei bereits ab circa fünf Uhr zu sehen - der Jupiter lässt sich allerdings noch eine Stunde länger Zeit. Ab dem 14. November entfernen sich die beiden Planeten auch wieder gut erkennbar voneinander - um etwa einen Grad pro Tag. Im Blick durch das Fernrohr entspricht dies ungefähr einer Fingerbreite. Während die Sonne in ihrem Zyklus immer später aufgeht, vergeht auch leider die Sichtbarkeit der Venus zum Ende des Monats – zumindest wird der Jupiter noch eine Weile länger zu bestaunen sein und von Tag zu Tag früher aufgehen.