Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Die Polizei dachte, er würde schreien

​Autofahrer wird zur 100 Euro Strafe verdonnert - weil er am Steuer seinen Lieblingssong sang

Taoufik Moalla aus Montana bekam einen Strafzettel, weil er angeblich zu laut in seinem Auto geschrien hätte – der 38-Jährige wollte allerdings nur seinen Lieblingssong im Radio mitsingen.

Nervige Strafzettel

Jeder Autofahrer bekam im Laufe seiner Fahrkarriere mindestens einmal einen Strafzettel: ob für falsches Parken, zu schnelles Fahren oder weil er am Steuer sein Handy benutzte. Wer dabei von der Polizei erwischt wird, wird zur Kasse gebeten - aber was, wenn man eigentlich gar nichts falsch gemacht hat? So erging es Taoufik Moalla aus dem kanadischen Montana. Denn der 38-Jährige wurde von Mounties angehalten und soll nun aus einem kuriosen Grund ein hohes Bußgeld zahlen.

Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Zu schlecht gesungen?

Taoufik Moalla hatte eigentlich Spaß beim Autofahren, als er lauthals seinen Lieblingssong "Gonna Make You Sweat (Everybody Dance Now)" mitsang –  bis plötzlich Polizeisirenen hinter ihm auftauchten. Der 38-Jährige wurde von vier Polizisten kontrolliert, da die sich wunderten, was mit Moalla los sei. Wie die kanadische Nachrichtenseite "CBC" berichtet, fragte einer der Beamten, ob Taoufik laut geschrien hätte. Und obwohl der Familienvater daraufhin erklärte, dass er lediglich seinen Lieblingssong mitgesungen hätte, händigten ihm die Gesetzeshüter einen Strafzettel in Höhe von 100 Euro aus - und das, obwohl weder an Moallas Geschwindigkeit, noch an den Unterlagen wie Führer- und Fahrzeugschein etwas auszusetzen war.

Unverständnis des Beschuldigten

"Ich habe laut in meinem Auto mitgesungen. Gibt es da etwas, was dies verbietet oder hat es wirklich jemanden gestört?", zeigt Moalla sich im Interview mit "CBC" aufgebracht über den Strafzettel. Mittlerweile hat der 38-Jährige Einspruch gegen das Bußgeld eingereicht – er wartet bis dato aber immer noch auf eine Entscheidung des zuständigen Gerichts. "Meine Frau sagte zu mir, wenn es ums singen geht, hättest Du von mir aus eine Strafe von 255 Euro bekommen", erklärt der Kanadier gegenüber dem Fernsehsender "CTV".  Die Polizeibehörde wollte sich laut "CBC" übrigens nicht zu dem Vorfall äußern – es bleibt wohl ihr Geheimnis, ob Moalla tatsächlich für seinen schlechten Gesang  oder doch aus einem anderen Grund bestraft wurde.