Geld zu zerstören stellt in der Schweiz zwar keine Straftat dar, allerdings ist die Herkunft der Banknoten wohl eher zweifelhafter Natur – warum sonst sollte man tausende Euros die Toilette hinunterspülen? Es konnten schließlich doch noch mehrere Scheine sichergestellt werden, deren Herkunft die Genfer Staatsanwaltschaft nun untersuchen möchte. In einem Interview mit dem amerikanischen Nachrichtenunternehmen Bloomberg gab der Sprecher Henri Della Casa an, dass etwas hinter der Geschichte vermutet werden müsste und deshalb Ermittlungen zu dem Fall eingeleitet wurden.
Hinter der Tat werden laut "Tribune de Genève" zwei spanische Frauen vermutet, die das Geld vor einigen Jahren im Safe der betroffenen Bankfiliale deponiert haben sollen. Das Motiv für die ungewöhnliche Entsorgung der Euros ist bislang unbekannt. Es bestehen aber durchaus Zweifel, dass die Scheine "sauber" waren.