Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Große Umsatzeinbuße bei unzähligen Content-Producern

YouTube dreht fluchenden Stars der Plattform den Geldhahn zu!

Über die letzten Monate sorgte YouTube mit neuen Monetarisierungsregelungen für Aufregung. Jetzt erstrahlt die Video-Plattform mit modernisiertem Logo in neuem Glanz. YouTuber beklagen sich allerdings über eine völlig andere Änderung, die wieder einmal auf ihre Einnahmen abzielt.

Über die letzten Monate sorgte YouTube mit neuen Monetarisierungsregelungen für Aufregung. Jetzt erstrahlt die Video-Plattform mit modernisiertem Logo in neuem Glanz. YouTuber beklagen sich allerdings über eine völlig andere Änderung, die wieder einmal auf ihre Einnahmen abzielt.

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Das neue YouTube

Wer sich in den letzten Tagen auf die beliebte Video-Plattform begeben hat, wird wahrscheinlich bemerkt haben, dass YouTube jetzt mit einem neuem Logo und knalligeren Farbtönen ausgestattet wurde. Content-Producer wurden aber von einem anderen Umstand noch mehr überrascht: Viele von ihnen mussten nämlich feststellen, dass unzählige ihrer Videos demonetarisiert wurden. Das bedeutet, dass sie mit den entsprechenden Inhalten, kein Geld mehr durch Werbung verdienen könnten. Der Grund dafür sind neue strenge Richtlinien, die mithilfe eines äußerst gründlichen Algorithmus für unzählige "geflaggte" Videos sorgten. Verboten seien demnach Inhalte, die umstrittene Themen, wie zum Beispiel politische Ereignisse behandeln, Gewalt zeigen oder Schimpfworte enthalten. Laut diversen Beiträgen im Gaming-Forum "NeoGAF" seien die neuen Richtlinien eine Antwort auf den, sich kürzlich ereigneten Eklat des berühmten YouTubers "PewDiePie".

Zahlreiche werfen das Handtuch

Viele User sind nun schockiert und berichten über die Folgen der Guidelines: Gamer "SkillUp" beklagt zum Beispiel in einem Reddit-Post, nur noch ein Viertel seines vorherigen Einkommens zu verdienen – und das obwohl sein Kanal in dieser Zeit das Vierfache an Besuchern dazugewonnen habe. Viele Content-Producer sehen sich nun gezwungen, die Plattform zu verlassen und sich andere Einnahmequellen zu suchen. "Let's Player" favorisieren dabei den Gaming-Streaming-Dienst "Twitch". Andere wollen sich an der Webseite "Patreon" versuchen, bei der die Fans der Produzenten monatlich eine beliebige Geldsumme an ihre Lieblinge abtreten können und dafür exklusive Inhalte erhalten. Einen Kommentar von YouTube oder dem übergeordnetem Tech-Riesen Google gibt es bislang nicht. Sollte sich die Zahl der abgehenden Content-Produzenten allerdings in diesem Maße weiter steigen, könnten wir vielleicht doch noch eine Entschärfung der Guidelines sehen.