Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
Der Suchmaschinenanbieter will der Welt die Augen öffnen

Google möchte depressiv Erkrankten helfen

Wenn man das Wort „Depression“ googelt, wird man in Zukunft zu einem Selbsttest animiert, der die Krankheitssymptome identifizieren soll.

Googles neuste Funktion

Larry Page, der Gründer von Google, sucht schon nach längerem nach einem tieferen Sinn und überlegt, wie er mit seiner Firma der Welt weiterhelfen kann. Zusammen mit seinen Mitarbeitern und der National Alliance on Mental Illness („Nationales Bündnis für psychische Erkrankungen“) - kurz NAMI - kreierte er eine neue Funktion der Suchmaschine. Mit dieser sollen Leute, die das Wort „Depression“ googeln, direkt zu einem Selbsttest weitergeleitet werden, sodass sie überprüfen können, ob ihre Symptome von schweren psychischen Störungher rühren können.

Damit würden sich die Betroffenen nicht nur selbst als krank identifizieren können, sie lernen auch noch jede Menge über eine Krankheit, der es in der Gesellschaft oft noch an Akzeptanz mangelt.

Google ist dabei bewusst, dass dieser Selbsttest, obwohl er von Professionellen mitgestaltet wurde, keine Diagnose eines Arztes oder Psychologen ersetzen kann. Hierbei geht es dem Suchmaschinenanbieter vielmehr darum, ein Bewusstsein für die Erkrankung zu schaffen und Leute dazu zu motivieren, einen Arzt aufzusuchen.

Ein großer Schritt

Der CEO von NAMI, Mary Giliberti, schrieb einen Blog-Eintrag für Google und erklärte darin, wie wichtig es sei, Erkenntnisse im Bereich der psychischen Erkrankung zu erlangen. Dabei wird darauf eingegangen, dass nur die Hälfte aller Depressiven wissen, dass sie unter einer mentalen Krankheit leiden.

Für Google ist dies ein großer Schritt und sie hoffen, viele Menschen zu erreichen und generell das Bild einer Geisteserkrankung zu verändern. Es ist schließlich nichts verwerfliches, Hilfe aufzusuchen!