„Die kleine Meerjungfrau“: Asiatisch-amerikanische Darstellerin hat mit Rassismus zu kämpfen
Eine asiatische Ariel ist unrealistisch? Erzähl' das mal den anderen singenden Fischen.
Eine asiatische Ariel ist unrealistisch? Erzähl' das mal den anderen singenden Fischen.
Diana Huey ist gerade mit ihrer Gruppe auf einer Tour durch die Vereinigten Staaten. Als Ariel in dem Stück „Die kleine Meerjungfrau“ beweist sie Show für Show ihr schauspielerisches und musikalisches Talent. Die Broadway-Welt bezeichnete sie sogar als „vielfältigste, ehrlichste und immer noch bezauberndste Disney-Prinzessin“ überhaupt. Doch leider sieht das nicht das gesamte Publikum so.
Der Grund? Ihre Herkunft.
Auf Facebook kämpfte die japanisch-amerikanische Schauspielerin nämlich mit rassistischen Bemerkungen und musste zugeben: „Es ist schwer das nicht persönlich zu nehmen.“ Besonders beliebt ist das Argument, dass es unrealistisch sei einen Darsteller mit Migrationshintergrund für einen traditionell hellhäutigen Charakter zu nehmen. Dass es sich aber um singenden Fische handelt, scheint diesen Menschen egal zu sein.
Es ist eindeutig: Ihre Sorge um den Realismus ist bloß getarnter Rassismus.
Doch wie wichtig die Repräsentation von unterschiedlichen Kulturen ist, führte Diana eine Show in Nashville vor Augen. Eine Mutter mit einer adoptieren asiatischen Tochter ließ es sich nämlich nicht nehmen, Ariel noch einmal ganz persönlich zu danken: „In der Sekunde, in der ich sah, dass Du Ariel spielst, brach ich in Tränen aus, weil meine Tochter sich selbst in Dir erkannte.“
Von da an war Huey versichert, dass das alles sich auch lohnt.