Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
Kein Witz

Insassen brechen mithilfe von Erdnussbutter erfolgreich aus Gefängnis aus

Was auf den ersten Blick nach einem Skript für eine mittelmäßige Knast-Komödie klingt, ist im Walker County Gefängnis im US-Bundesstaat Alabama wirklich genau so passiert. Zwölf Gefangenen gelang der Ausbruch - und das nur mithilfe eines einfachen Sandwiches bestrichen mit Erdnussbutter.

Was auf den ersten Blick nach einem Skript für eine mittelmäßige Knast-Komödie klingt, ist im Walker County Gefängnis im US-Bundesstaat Alabama wirklich genau so passiert. Zwölf Gefangenen gelang der Ausbruch - und das nur mithilfe eines einfachen Sandwiches bestrichen mit Erdnussbutter.

Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt

Das magische Brötchen

Ein schmackhaftes Sandwich ist nicht nur gut für den Magen. Einer Frau aus dem US-Bundesstaat in Pennsylvania rette die Scheibe Brot sogar eines Tages ihr Leben. Anstatt, wie gewohnt direkt mit ihren Hunden aus dem Haus zu gehen, entschied sich Ellen Meharey spontan dazu, sich vorher noch ein schönes Sandwich zu belegen. Noch während sie es zubereitete, hörte sie auf einmal einen lauten Knall und sah schließlich in ihrem Vorgarten einen großen Pickup-Truck auf der Seite liegen. Der Wagen hatte sich zuvor überschlagen und hätte der Frau das Leben kosten können, wäre sie nicht für den Snack länger im Haus geblieben.

Im Walker County Gefängnis in Alabama sorgte nun ein Brötchen ebenso für außergewöhnliche Schlagzeilen: Zwölf der über 400 Insassen schafften es tatsächlich und nur mithilfe eines Erdnussbutter-Sandwiches aus der Anstalt zu fliehen.

Der Sandwich-Ausbruch

Die Polizei des Ortes Jasper in der Nähe des Walker County Gefängnisses im US-Bundesstaat Alabama fahndet bis dato nach einem der zwölf Flüchtigen. Der 24-jährige Brady Andrew Kilpatrick, dem es zusammen mit seinen Komplizen gelang aus dem Gefängnis auszubrechen, ist noch immer auf freiem Fuß - als einziger der Erdnuss-Banditen. Doch wie waren sie überhaupt entkommen? Alles, was die Sträflinge für ihre Flucht verwendeten, war die Erdnussbutter eines üblichen Sandwiches und ein paar Decken. Den leckeren Brotaufstrich hätten die Flüchtigen dazu verwendet, die Nummern auf den Türen des Gefängnisses auszutauschen. So switchten sie die Zahl einer Zelltür mit der des Ausgangs. Daraufhin stellte sich einer der Gefangenen vor die Ausgangstür, die als seine Zelle getarnt war und bat einen der Wärter darum, diese zu öffnen. Der junge Angestellte war allerdings noch komplett neu in der Einrichtung und kannte die Zimmerpositionen noch nicht gut genug, um den einfachen Trick zu durchschauen. Er öffnete die Ausgangstür und zwölf der Insassen nutzten die kurze Gelegenheit, um nach draußen zu stürmen. Mithilfe von Decken kletterten sie schließlich über den Stacheldrahtzaun in die Freiheit - Michael Scofield wäre begeistert. Bei der weiteren Flucht stellten sich die Sträflinge allerdings wohl nicht so geschickt an – innerhalb von nur acht Stunden saßen elf der zwölf Gefangenen wieder hinter Gittern. Lediglich Brady Andrew Kilpatrick befindet sich noch auf der Flucht vor der Staatsgewalt. Der 24-Jährige wurde zuvor wegen Besitzes von Marihuana verurteilt.