Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Ab September erhältlich

Hühnchen, Rind & Co. aus der Flasche: Deutscher Metzger präsentiert Fleisch-Smoothies

Gefühlt werden uns im Supermarkt täglich neue Gemüse- und Obstsmoothies vor die Nase gehalten. Doch ein deutscher Metzger revolutioniert mit seinen Mixturen nun das Business. Denn Grünzeug kommt dem Rheinland-Pfälzer nicht in seinen Hipster-Saft. Denn Peter Klassen setzt auf Fleisch - viel Fleisch!

Gefühlt werden uns im Supermarkt täglich neue Gemüse- und Obstsmoothies vor die Nase gehalten. Doch ein deutscher Metzger revolutioniert mit seinen Mixturen nun das Business. Denn Grünzeug kommt dem Rheinland-Pfälzer nicht in seinen Hipster-Saft. Denn Peter Klassen setzt auf Fleisch - viel Fleisch!

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Smoothie-Zeitalter

Wir schreiben das Jahr 2017 und als absolutes Trend-Getränk wird wohl zweifelsohne der Smoothie in Erinnerung bleiben! In sämtlichen Farben und den verschiedensten Zusammensetzungen kommt er daher und lächelt uns aus den Kühlregalen zu. Ob ausschließlich aus Obst und Gemüse oder gar versetzt mit Chiasamen, Mandelmilch & Co. - in Sachen Geschmacksrichtung gibt es fast nichts, das es nicht gibt. Fast jedenfalls: Denn ein Metzger aus Rheinland-Pfalz kommt nun mit einer Rezeptur um die Ecke, die es bis dato ganz sicher noch nicht zu kaufen gibt. Die Rede ist von Fleisch-Smoothies, also Drinks, die aus Rind, Schwein oder Hähnchen hergestellt werden.
 

Alles wird aus Hack gemacht?

Einen reichhaltigen Drink für den kleinen Hunger zwischendurch oder einfach wenn es mal schnell gehen muss: Genau das hatte Peter Klassen, Metzgermeister aus Rheinland-Pfalz, im Sinn, als er eine schlappe Million Euro investierte, um den Traum eines Smoothies aus Fleisch wahr werden zu lassen. Die ersten Drinks, bestehend aus Rind-, Schweine- oder Hähnchenfleisch gehen bereits nächsten Monat an den Start und sollen als "Trink-Mahlzeit für Menschen, die unterwegs sind" fungieren, so Klassen. Dabei gehören vor allem "Handwerker, LKW-Fahrer, aber auch Wanderer oder Sportler" zu seinen potentiellen Kunden.

Aufwändige Produktion
Der 55-Jährige investierte vor allem in mehr Platz und neue Abfüllanlagen. Für den Anfang möchte Klassen 10.000 Flaschen des fleischigen Getränks abfüllen. Sollte die Nachfrage stimmen, dann könne er die Produktion auf bis zu 30.000 pro Woche erhöhen. Vertreiben möchte der aus dem Kreis Trier-Saarburg stammende Metzger sein Inovations-Getränk deutschlandweit an Tankstellen und in Einzelhandelsgeschäften. Doch auch in Luxemburg, Belgien und Frankreich sollen die Kassen klingeln - ein Vertriebspartner sei schon gefunden.
 

Marktforschung und Patentanmeldung

Das Interesse an seinem Produkt ist laut Klassen groß. Dies sei mithilfe umfangreicher Marktforschungsmaßnahmen ermittelt worden. Kein Wunder also, dass er eine länderübergreifende Patentanmeldung in Auftrag gegeben hat.

Und wie genau schmeckt ein Fleisch-Smoothie?
Naja, höchstwahrscheinlich nach reichlich Fleisch - nur eben in flüssiger Form. In sehr flüssiger Form! Der Erfinder vergleicht die Konsistenz seines Getränks mit der von Kakao und erklärte außerdem, dass es nicht ganz einfach war, dieses Level zu erreichen: "Die Schwierigkeit lag darin, Fleisch so flüssig zu machen, dass man keine Fleischfas3ern mehr auf der Zunge spürt." Dieser Satz wird dem ein oder anderem vermutlich einen kalten Schauer über den Rücken laufen lassen, ist die Idee eines Getränks, das nach Fleisch schmeckt, doch ziemlich gewöhnungsbedürftig. Zunächst will Klassen mit den drei Sorten "Butcher Beef", "Beef Bombay" und "Poulet Royal" überzeugen. Wir dürfen also gespannt sein, was geschmackstechnisch kommenden Monat auf uns zukommt!