Menstruationsaktivist Cass möchte der Welt zeigen, dass auch Transgender eine Monatsblutung haben können.
 
 

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#BleedWhileTrans
Cass Clemmer kam vor mehr als 20 Jahren als Mädchen auf die Welt, verbrachte ihre Kindheit und einige Zeit des Teenager Daseins in Röcken und Blusen, doch fühlte sich niemals richtig wohl. Vor fünf Jahren dann wagte Cass den Schritt und  erklärte ihren Eltern, dass sie sich innerlich immer als Transgender gefühlt hat und weder einem weiblichen noch männlichen Geschlecht angehören möchte.

Ihre Klassenkameraden verstanden es und sprachen die aus Washington stammende Schülerin von nun an nicht mehr mit “er/sie”, sondern mit dem neutralen Äquivalent “sie/ihr” (auf Englisch: “they/them”) an. Doch auch wenn Cass optisch bereits wie ein junger Mann ausschaut, so hat sie noch immer ihre Gebärmutter und die dazugehörigen Eileiter. Folglich bekommt Clemmer jeden Monat ihre Regelblutung und möchte nun der ganzen Welt zeigen, dass auch ein Transgender eine Periode haben kann.

Auch erklärte Class der “HuffingtonPost”, dass “Perioden nicht nur etwas für Frauen sind und er blutet, während er Transgender ist”.

“Seine Tage bekommen, obwohl man sich nicht als Frau identifiziert, kann sich wie ein monatlicher Kampf gegen den eigenen Körper anfühlen. Ich habe noch keine Aufklärung in diesem Bereich gesehen und die Kommentare unter meinen Posts bestärken mich in meine Zukunftsgedanken. Vor allem die Tatsache, dass meine Posts anderen Transgender helfen, motiviert mich in meinem Vorhaben. Ich möchte mich für mich selbst stark machen, für alle Transgender da draußen und ich könnte nicht glücklicher sein.”