Handy am Steuer: So teuer kann es tatsächlich werden
In Deutschland soll die Strafe für die, die ihre Finger nicht vom Bildschirm wegbekommen, noch härter werden.
In Deutschland soll die Strafe für die, die ihre Finger nicht vom Bildschirm wegbekommen, noch härter werden.
Jeder weiß eigentlich, dass das Telefonieren, Texten und Co. hinterm Steuer strengstens verboten ist – Das scheint aber nicht jeden Fahrer zu jucken. Doch zukünftig wird dieses kriminelle Verhalten in Deutschland härter bestraft. Es drohen Punkte in Flensburg, Fahrverbote und hohe Bußgelder.
Aber gilt das auch, wenn der Motor aus ist? Darf das mobile Navigationssystem genutzt werden? Und was, wenn man nicht zum ersten Mal erwischt wird? Wie man sieht herrscht viel Verwirrung um das Handyverbot hinter dem Lenkrad. Zeit, dass wir dem Straßenverkehrsordnungs-Dschungel ein Ende setzen.
Wer bei der Benutzung des Mobiltelefons während der Fahrt erwischt wird – selbst bei der Nutzung des im Handy integrierten Navigationssystems und auch beim Wegdrücken von Anrufern, sofern man dieses per Hand durchführen muss – , hat mit einem Bußgeld und einem Punkt in Flensburg zu rechnen.
Das ist an sich nichts Neues. Allerdings ist zu beachten, dass durch das veränderte Punktesystem von 18 auf acht mögliche Punkte, der eine Punkt deutlich schwerer wiegt. Auch bei dem Bußgeld gab es in Anbetracht der Höhe eine Änderung: Ein geblitzter Straftäter bezahlt jetzt nämlich 60 anstatt 40 Euro. Außerdem können diejenigen, die zum widerholten Male erwischt wurden, sogar mit einem Fahrverbot von bis zu drei Monaten rechnen.
Allerdings sollten Fahrer nicht nur von den höheren Strafen abgeschreckt sein. Man darf nämlich nicht vergessen, dass der Wagen bei einer Fahrt von 50 km/h innerhalb von einer Sekunde bereits 14 Meter zurücklegt, ohne dass der durchs Handy abgelenkte Fahrer es überhaupt mitbekommt. Krass oder?
Also, am besten einfach die Finger weg von dem Ding.