Idee ging nach hinten los: Chinesisches Startup werden 300.000 Regenschirme geklaut
Startup "E Umbrella” witterte im Verleih von Regenschirmen ein lukratives Geschäft, doch wurde schnell auf den Boden der Tatsachen geholt.
Startup "E Umbrella” witterte im Verleih von Regenschirmen ein lukratives Geschäft, doch wurde schnell auf den Boden der Tatsachen geholt.
Zhao Shuping ist ein Chinese, welcher immer wieder Ideen hat und mit diesen Geld verdienen will. Als er einige coole Gadgets an den Mann und die Frau gebracht und mehr als eine Million Euro gespart hatte, steckte er sein ganzes Kapital in seine nächste Idee: das Startup "E Umbrella”.
Shuping entwickelte seine ganz eigene App und wollte in den regnerischen Sommermonaten Regenschirme zum Verleih anbieten. Gekauft hatte er innerhalb der letzten sechs Monate rund 300.000 Stück, welche er im Anschluss in mehreren Städten Chinas verteilte.
“Man hat sich über unsere App einen Code bestellen und mit diesem einen verschlossenen Schirm freischalten können. Gegen einen Pfand von - umgerechnet rund - 2,30 Euro und einer halbstündigen Nutzung von sechs Cent hätte man sich vor dem Regen schützen können”, gestand Zhao gegenüber der “The Paper".
Auch wenn die Idee genial klingt und an Fahrräder erinnert, welche man sich in großen Städten ausleihen kann, so hatte der Chinese die Rechnung nicht mit seinen Kunden gemacht. Innerhalb von drei Monaten musste Shuping fast alle Regenschirme als gestohlen melden. Auch erklärte der Chinese, dass er noch immer an seinem Business festhalten möchte und den Fehler im System gefunden habe: “Fahrräder lassen sich überall parken, aber für einen Regenschirm wird ein Geländer oder ein Zaun benötigt. Das ist aufwendig und für manche Leute zu lästig.”
Schon bald möchte Zhao Shuping einen Kredit aufnehmen und 30 Millionen Regenschirme in ganz China platzieren. Ob er mit diesem Geschäft und seiner App Profit erwirtschaften wird, werden die nächsten Monate zeigen.