Nachbarn: Entweder man liebt sie oder man hasst sie - es gibt so gut wie keinen Mittelweg. Mit fremden Menschen gemeinsam in einem Haus zu wohnen birgt so manches Eskalationspotential - sei es wegen Ruhestörung, dem Dreck im Treppenhaus oder weil der liebe Nachbar ein Ordnungsfanatiker ist, der schneller die Polizei alarmiert, als man auch nur den eigenen Schlüssel im Schloss umdrehen kann. So erging es am 4. Juli, dem Nationalfeiertag in den Vereinigten Staaten von Amerika, auch Katlen Joyce Smith. Die Mutter aus dem Asheville in North Caroline genoss den Feiertag wie der Großteil der amerikanischen Bevölkerung im Kreise der Freunden und der Familie. Um den Kindern der Straße, in der Smith mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebt, eine Freude zu machen und bei heißen Temperaturen für Abkühlung zu sorgen, entschieden sich einige Bewohner der Nachbarschaft dazu, eine Slip n' Slide aufzubauen. Dabei handelt es sich um eine Meterlange Plastikplane, die mit Wasser befeuchtet wird. Für den richtigen Rutschspaß sorgt zusätzlich ein wenig Seife. Das kleine Straßenfest war in vollem Gange, alle hatten Spaß - nur einer nicht: Ein anonymer Nachbar, der sich von der Slip n' Slide belästigt fühlte. Er alarmierte die Polizei, die umgehend kam und nach dem Rechten schaute.