Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Cellulite: So bekämpfst du sie effektiv

Ob rank und schlank, normalgewichtig oder kurvig – jeder Frauenkörper kann von Cellulite heimgesucht werden. Es gibt unzählige Mittel, die gegen die unangenehmen Dellen helfen sollen – doch wo kommen sie überhaupt her und was hilft wirklich?

Sun's out, buns out!

Jeden Winter schuften unzählige Frauen für die perfekte Bikini-Figur. Etliche Stunden verbringen sie im Fitnessstudio, machen nervenzehrende Diäten und verzichten auf jegliche Leckereien, nur um im Freibad oder im Urlaub am Strand eine gute Figur zu machen. Allerdings gibt es ein lästiges Anhängsel, das selbst nach harter Arbeit im Fitnessstudio noch zu sehen ist. An den Oberschenkeln und am Po vieler Frauen, egal welcher Altersklasse oder welcher Figurtyp, zeigen sich unschöne Dellen, die man umgangssprachlich als Orangenhaut bezeichnet. Laut dem "Stern" sind 85 bis 98 Prozent aller Frauen ab 20 Jahren von ihnen betroffen. Doch woher kommt Cellulite und wie kann man sich dagegen wehren? 
 

Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Woher kommt Cellulite?

Verallgemeinert kann man sagen, dass es sich bei Cellulite um sogenannte "Stoffwechselschlacken" im Bindegewebe handelt. Genauer gesagt sind das Stoffe, die der Körper weder verarbeiten, noch ausscheiden kann – man kann also quasi von "Körpermüll" sprechen. Nehmen wir gewisse Lebensmittel in zu hoheme Maße zu uns, streikt unser Körper nach einer Weile. Gemeint sind stark eiweißhaltige Nahrungsmittel wie Fleisch und Fisch. Aber - wie immer - sollte auch die überhöhte Einnahme von Zucker vermieden werden. Doch auch Rückstände von Medikamenten oder zum Beispiel Zahngifte zählen zum sogenannten Körpermüll. Wegen dieser Stoffwechselschlacken wird der Körper übersäuert und die Haut an Oberschenkeln oder am Gesäß von Dellen übersäht.

Genetische Veranlagungen sind schuld

Besonders ungerecht an der ganzen Sache: Von Cellulite sind nur Frauen betroffen. Dies ist anatomisch bedingt und liegt an der deutlich dünneren Haut des weiblichen Geschlechts. Eine Schwangerschaft begünstigt diese Veranlagung zusätzlich, da sich in der Unterhaut zusätzlich Fettzellen bilden, die als Nahrungsreserve dienen. Deswegen ist die unter der Oberhaut liegende Lederhaut um einiges Flexibler und somit auch anfälliger für Orangenhaut. Zusätzlich können sowohl eine genetische Veranlagung, als auch andere Faktoren, wie Übergewicht und Bewegungsmangel bei der Entstehung eine Rolle spielen. Laut der Webseite des Kosmetika-Herstellers "Viscontour" geben Frauen weltweit knapp über fünf Millionen Euro im Jahr für Anti-Cellulite Mittel aus. Doch helfen diese wirklich, oder gibt es noch andere Tricks, mit denen man Orangenhaut verhindern kann? 

Was kann Frau dagegen tun?

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass es kein eindeutiges Wundermittel gibt. Selbst sehr schlanke Frauen können von Cellulite betroffen sein. Um die ungebetenen Fetteinlagerungen zu reduzieren, benötigt man eine Menge Disziplin, Ausdauer und einen starken Willen – denn das Bindegewebe muss gestärkt und Muskeln aufgebaut werden. Es ist unglaublich wichtig, regelmäßig Sport zu treiben und auf die Ernährung zu achten. Der Verzicht der üblichen verdächtigen Genussmittel wie Kaffee, Zigaretten und Alkohol ist im Kampf gegen Orangenhaut essenziel. Viel Wandern oder Joggen baut wichtige Muskeln auf und regt zudem den Stoffwechsel an. Zudem ist eine aussreichende Flüssigkeitsaufnahme in Form von Wasser oder ungesüßten Tees wichtig! Also Ladies: Solltet Ihr Euch von besagten Dellen gestört fühlen, heißt es Zähne zusammenbeißen und dagegen ankämpfen.