Die Kerne der Wassermelone sind für viele Menschen ein absoluter Störfaktor. Doch sie sind mit das Gesündeste an der Frucht überhaupt. 
 

Sommer! 
Das Wetter hat es nun schon eine ganze Weile angekündigt und heute am 21. Juni 2017 macht es auch der Kalender endlich offiziell: Es ist Sommer! Dazu haben wir heute den längsten Tag des Jahres, auch Sommersonnenwende genannt. Bereits um 5:20 Uhr ging die Sonne auf und erst um 21:30 beginnt sie langsam unterzugehen. 21 Stunden und zehn Minuten beglückt uns also der gelbe Gigant am Himmel, das muss man genießen! Ab in die Stadt, in den Park, ins Freibad, an den See, oder, oder, oder – Hauptsache draußen. Zum Ende des Tages wird dann der Grill angeschmissen. Die perfekte Nachspeise und der ultimative Begleiter für die warme Jahreszeit ist die Wassermelone. Wenn sie reif sind, ist es Sommer. Sie sind wunderbar erfrischend, fruchtig, unglaublich süß und passen zusätzlich auch herrlich zu herzhaftem Essen. Sie sind fast perfekt – fast. Wären da nicht diese nervigen Kerne, die beim draufbeißen für ein unangenehmes Gefühl sorgen und einfach irgendwie im Weg sind. Doch bevor ihr einen Kern-weitspuck-Wettbewerb startet, solltet ihr unbedingt wissen, wie gesund die Kerne wirklich sind und wie man sie geschickt verwerten kann. 

 

Die Kerne sind das Highlight 
Wassermelonen bestehen zu knapp 96 Prozent aus Wasser und eignen sich somit unter anderem super zum Durstlöschen. Aufgrund des sehr hohen Gehalts an Flüssigkeit sind sie auch eine Wunderwaffe im Punkto Hautpflege. Mit gerade einmal 30 Kalorien auf 100 Gramm dürften auch die ernährungsbewussten Genießer hellhörig werden. Dank der heutigen Technologie, können Gärtner mittlerweile sogar kernlose Wassermelonen züchten, doch gerade die sind es, die unzählige Vitamine enthalten. Sie enthalten Eisen, Magnesium, Kalzium, ungesättigte Fettsäuren und die Vitamine A, B und C. Die hartgesottenen Genießer können die Kerne einfach mitessen. Dabei sollte allerdings unbedingt darauf geachtet werden, sie gut zu zerkauen, da sie im Ganzen nur schwer zu verdauen sind und keinerlei Nährstoffe freisetzen.  Die Kerne können aber auch ganz einfach mit einem Mörser zermahlen werden. Das entstandene Pulver lässt sich prima in einen Smoothie, über das Eis oder in den Joghurt mischen. Man kann aber auch den Kuchenteig damit verfeinern und so jede gebackene Spezialität zur Vitaminbombe umwandeln. Wassermelonenkerne lassen sich fantastisch rösten. Einfach eine Pfanne erhitzen und dann etwas Öl dazu geben, perfekt um den sommerlichen Salat zu garnieren.