Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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"50/50 dass wir ankommen … "

Aufregung im Billigflieger: Pilot sorgt mit Abstimmung für Panik

Der Horror eines jeden Flugzeugpassagiers ist wohl der Ausfall einer Turbine und der damit verbundene Absturz der Maschine. Nun sorgte ein Pilot mit einer verwirrenden Ansage für Panik unter den Reisenden.

Die Angst vorm Fliegen

Über den Wolken … fühlt sich ein Drittel der Passagiere weltweit nicht wohl. Flugangst ist ein weit verbreitetes Problem, das entsteht, wenn einen vor dem Fliegen konstant schlechte Gedanken quälen. Das unangenehme Gefühl der Hilflosigkeit, wenn man sich in elftausend Metern Höhe befindet, kann zu Herzrasen oder gar sehr starken Schweißausbrüchen führen. Oftmals ist es gar nicht der Super-Gau, also der Absturz selber, der einen beschäftigt. Die Angst vor der Angst und vor allem was theoretisch noch schief gehen könnte lässt viele Menschen das Flugzeug mit wackeligen Knien betreten. Flugangst lässt sich jedoch mit einigen einfachen Tricks behandeln. Sich am Tag des Fluges keinen Stress zu machen, indem man schon den Tag davor gepackt hat und rechtzeitig am Flughafen ist, die Wahl des Sitzplatzes am Gang und die Angst zu akzeptieren sind wirkungsvolle Behandlungsmethoden. 
 

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50/50 Chance. Reicht, oder?

Doch es gibt eine spezielle Situation, in denen all diese Tipps absolut nichts mehr bringen – wenn der Pilot oder die Pilotin des Flugzeuges per Durchsage plötzlich bekannt gibt, dass die Triebwerke nicht mehr funktionieren. Etwas ähnliches passierte jetzt bei einem Linienflug der britischen Billigfluggesellschaft "easyJet". Die ganze Reise muss sich für die Passagiere wie ein Katastrophenfilm angefühlt haben. Mehr als 36 Stunden ließ die Gesellschaft die reisenden in Malaga auf ihren Flug warten, doch das sollte längst nicht alles gewesen sein. Mehrere britische Nachrichtenportale berichten, dass es auch mit der auf sich warten lassenden Ersatzmaschine so einige Probleme gegeben hatte. Nachdem die 150 Passagiere zwei ganze Nächte auf Iso-Matten und in schäbigen Hotels verbringen mussten saßen sie also nun endlich in der Maschine. Die "Bristol Post" berichtet, dass der Pilot aus dem Cockpit gekommen sei, um zu erklären, dass ein Triebwerk des Flugzeuges defekt sei und die Chancen 50/50 stünden, dass es den kompletten Flug halten würde. Er wolle von den Passagieren per Handzeichen wissen, ob wer an Bord bleiben und wer aussteigen wolle. Eine Augenzeugin berichtet:

Ein grandioses Missverständnis

Viele Menschen hyperventilierten und wollten den Flieger umgehend verlassen. Die Fluggesellschaft selbst wollte diese Vorwürfe allerdings nicht ganz auf sich sitzen lassen. Der "Bristol Post" verriet ein Sprecher: "Der Pilot hatte versucht, die defekte Turbine mit der funktionierenden zu starten. Das ist ein normaler Prozess. Da ihm bewusst war, dass die Reisenden bereits mehrere Tage auf ihren Flug warten mussten, fragte er sie ob sie während dem Prozess im Flieger warten, oder ihn verlassen wollten". Eine Abstimmung habe zu keinem Zeitpunkt stattgefunden. Das Ende vom Lied war, dass letztendlich doch eine Ausweichmaschine organisiert wurde, mit der jeder sicher und gesund angekommen ist.