easyJet: Flugzeug musste in Köln notlanden, da Passagiere über eine “explosive Bombe” gesprochen hatten
Der Airbus 319 musste aus Sicherheitsgründen gestern Abend in Köln notlanden. Ein verdächtiger Rucksack wurde noch vor Ort in die Luft gesprengt.
Der Airbus 319 musste aus Sicherheitsgründen gestern Abend in Köln notlanden. Ein verdächtiger Rucksack wurde noch vor Ort in die Luft gesprengt.
Wie ein Pressesprecher von easyJet am heutigen Sonntagmorgen erklärte, stimmen die Meldungen, dass ein Flugzeug in Köln notlanden musste. Genau genommen wurde folgendes Zitat veröffentlicht: “easyJet kann bestätigen, dass sich der Flug EZY3246 vom slowenischen Ljubljana auf den Weg nach London machte und am Samstag in Köln notlanden musste.”
Grund für dieses Manöver war die Tatsache, dass Passagiere ein Gespräch belauschten, in welchem sich zwei Männer über eine “explosive Bombe” und eine “Terrorattacke” ausgetauscht hatten. Wenig später wurden die Stewardessen benachrichtigt, welche ihre Informationen an den Piloten weiterleiteten und Sicherheitsstufe Rot ansagten.
Der Airbus 319 landete wenig später in Köln am Flughafen, ein Einsatzkommando stürmte die Kabine und befragte erneut alle Fluggäste. Zwei Männer wurden noch vor Ort festgenommen, ein herrenloser Rucksack wurde von einem Entschärfer der Bundespolizei begutachtet und anschließend außerhalb der Maschine in die Luft gesprengt.
Zu diesem Zeitpunkt weiß man noch immer nicht, was sich in dem Gepäckstück befunden hatte. Die Polizei bestätigte jedoch, dass der Rucksack einem der beiden inhaftierten Männern gehörte. Auch eine dritte Person, welche seine beiden Kumpels in London am Flughafen abholen wollte, wurde in Handschellen abgeführt.
Alle weiteren 148 Passagiere verbrachten die Nacht in einem Hotel in Köln und sollen im Verlaufe des heutigen Sonntags nach London geflogen werden.