Menschen, welcher unter einer sogenannten Cherophobie leiden, können einfach nicht fröhlich sein.
 
Donald TrumpCredit: Mark Makela / GettyImages
 

Ängste und Zwänge
Heutzutage gibt es Ängste und Zwänge, die man sich nicht selbst erklären kann. Ob man eine Phobie vor Spinnen hat, das Haus nicht verlassen kann, da man sich vor Strommasten fürchtet oder man vor Kindern schreiend wegrennt, es gibt viele Ängste, die man alleine nicht in den Griff bekommen kann.

Menschen, die zum Beispiel unter der Cherophobie, auch “Fear of happiness” genannt, leiden, ist die spezifische Form einer Phobie und beschreibt die Angst vor dem Glücklichsein, vor Heiterkeit oder Frohsinn.

Der Betroffenen vermeidet alles und jeden - sprich Orte, Plätze und Situationen - an denen es lustig zugeht. Auch scheinen diese Menschen regelrecht nach Misserfolg und Unzufriedenheit im Leben zu streben.

“Ich fürchte mich einfach davor, dass es mir zu gut geht und dass ich zu glücklich bin”, gestand Naresh Jotwani in seinem eigenen Blog auf “Quora”. “Ich leide darunter schon mein ganzes Leben und bin in Therapie. Doch der Gedanke, dass ich mich über etwas freue, was mir im Anschluss wieder weggenommen werden kann, macht mir Angst.”

Untersuchungen haben bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass die Fähigkeit zum Glücklichsein zu einem großen Teil angeboren ist. Ob man die Cherophobie mit therapeutischen Gesprächen in den Griff bekommt, hängt von Patient zu Patient ab.