Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
Der Textrahmen für Euer Profilbild ist von einem Meme inspiriert

„Please Do Not Swear“ – was soll dieser komische Facebook-Profilbild-Trend?

Ein neuer Profilbild-Trend macht derzeit auf Facebook seine Runden: „Please Do Not Swear On My Profile - Thanks“ steht da in geschwungenen Buchstaben, die ein bisschen an Word Art erinnern. Was soll das bedeuten?

Neuer Facebook-Filter

Vielleicht ist Euch aufgefallen, dass einige Eurer Facebook-Freunde einen neuen Filter für ihr Profilbild verwenden – oder Ihr habt ihn selbst schon ausprobiert? Übers Wochenende ist der Trend wie aus dem nichts aufgetaucht und hat sich viral im Netz verbreitet. Laut "BuzzFeed" stammt der Filter von der Facebook-Seite „Senate Salamander“, hinter der der 23-jährige Jack Salamander aus London steckt. Bereits seit längerer Zeit produziert Jack YouTube-Videos und andere Inhalte – bisher hat allerdings nichts so Feuer gefangen wie der „Please Do Not Swear“-Filter. Inspiriert hat ihn ein anderes Meme, das im Februar auf Instagram aufgetaucht war: Es zeigt den Kopf von Joe Swanson, dem Polizisten aus der Zeichentrick-Serie „Family Guy“, der auf den Körper von Familienoberhaupt Peter Griffin aus derselben Serie gephotoshoppt wurde. Der selbe Text („Please Do Not Swear On My Profile - Thanks”) ist darauf zu lesen. Das ganze heißt übrigens so viel wie "Bitte verfluche mein Profil nicht - Danke!" 

Überraschender Erfolg

Vor kurzem entdeckte Salamander außerdem die Funktion „Facebook Camera Effects“, mit der er zahlreiche Filter gestaltet hat – unter anderem auch den trendigen „Please Do Not Swear“-Rahmen. Salamander freut sich natürlich über seinen unterwarteten Erfolg und die vielen Nachrichten, die ihn erreichen. „It’s all quite a culture shock“, sagte er gegenüber Buzzfeed. Der 23-Jährige will sich seinen Erfolg aber nicht zu Kopf steigen lassen und arbeitet fleißig weiter an neuen Inhalten, Filtern und Videos.

Lob und Spott

Wie bei vielen viralen Trends im Internet gibt es nicht nur Fans, sondern auch Kritiker: Nicht alle finden den Filter so toll, und machen inzwischen ihre Scherze. Musiker Ole Justin Chambers zum Beispiel will niemandem sein Recht auf freie Meinungsäußerung nehmen: