Spanier findet Kokain im Wert von 13.000 Euro in Kakao-Verpackung
Ein Trinkschokolade-Liebhaber öffnete voller Vorfreude die Verpackung des Kakaos, den er im Supermarkt erstanden hatte – und fand darin ein Päckchen mit 250 Gramm feinstem Kokain.
Ein Trinkschokolade-Liebhaber öffnete voller Vorfreude die Verpackung des Kakaos, den er im Supermarkt erstanden hatte – und fand darin ein Päckchen mit 250 Gramm feinstem Kokain.
Eigentlich wollte er sich nur einen Schoko-Shake machen. Stattdessen hat ein anynomisierter Mann aus Zaragotha im Nordosten Spaniens die Aufmerksamkeit der Polizei und des Internets für sich gewonnen. Wer rechnet denn auch mit einem Viertel Kilogramm Kokain in der Verpackung eines Kakao-Herstellers? Die spanische Nationalpolizei ermittelt nun in dem kuriosen Fall. Ob die Verpackung des Trinkschockoladen-Herstellers lediglich eine Notlösung des Dealers war oder sich in Zukunft solche Fälle häufen und die Vermutung nahe liegt, der Kakao-Lieferant müsse als Schmuggler herhalten, wird sich zeigen. Jedoch vermuten die Ermittler, dass der Dealer die Kakao-Box erst im Supermarkt zufällig als Versteck auserkoren hat. Ungewöhnliche Schmuggelverstecke werden immer wieder für Drogenlieferungen gewählt. Erst vor wenigen Wochen versuchten Schmuggler Marihuana im Wert von einer halben Million Dollar als Karotten getarnt ins Land zu bringen – umwickelt mit orangenem Klebeband.
Der Spanier, der das Kokain gefunden hat, droht jetzt übrigens damit, den Supermarkt zu verklagen. Er habe „moralischen Schaden“ davongetragen, auch weil sich die nationalen Medien und Menschen in sozialen Netzwerken über die Geschichte lustig gemacht haben. So drückte es jedenfalls sein Anwalt Francisco Javier Acín gegenüber der Tageszeitung El Mundo aus. Der Mann selbst wollte anonym bleiben – er hat nämlich Angst, dass die Besitzer der Drogen nach ihm suchen könnten.