Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Eine weitere Besonderheit des neuen Apple-Headquarters

iThrone: Toiletten im iPhone-Look für Apple-Mitarbeiter

Cupertino in Kalifornien: Hier entsteht aktuell der neue Apple-Hauptfirmensitz. Nun machen ziemlich lustige Bilder im Netz die Runde. Darauf zu sehen sind ziemlich lustige Toiletten, die angeblich schon bald von den Apple-Firmenangestelten genutzt werden sollen.

Cupertino in Kalifornien: Hier entsteht aktuell der neue Apple-Hauptfirmensitz. Nun machen ziemlich lustige Bilder im Netz die Runde. Darauf zu sehen sind ziemlich lustige Toiletten, die angeblich schon bald von den Apple-Firmenangestelten genutzt werden sollen.

Mega-Headquaters

Jedes große Unternehmen der Welt braucht selbstverständlich ein Symbol oder Logo, mit welchem es in Verbindung gebracht wird. Während Google, der größte Internet- und Softwarekonzern der Welt, seinen Vorzeigesitz Googleplex sukzessive erweitert und für immer innovativere und arbeitnehmerfreundlichere Angebote sorgt, steckt Apple noch mitten im Bau seines Bilderbuch-Unternehmenssitzes.
 

Campus 2

Noch von Steve Jobs, der im Oktober 2011 gestorben war, abgesegnet, verschlingt das Megaprojekt umgerechnet knapp fünf Milliarden Euro. Gebaut auf einem 260.000 Quadratmeter Grundstück, auf dem später nebenbei auch noch mehr als 3.000 Bäume stehen sollen, kann sich das Gebäude im Frühjahr 2018 auf seine Eröffnung freuen. Das neue Apple Hauptquartier wurde dank der Adresse des alten Headquaters „Ininite Loop“ – also „Endlosschleife“ – ringförmig angelegt. Mit einem Durchmesser von fast einem halben Kilometer ist es größer als das Pentagon. Außerdem ist die größte gebogene Glasscheibe der Welt in dem Gebäude in Cupertino in Kalifornien verbaut. Auf 260.000 Quadratmetern Nutzfläche im Inneren, finden 13.000 Mitarbeiter und 14.000 Parkplätze Platz. Zudem wurden die Bürobereiche immer wieder für Cafés, Eingänge und andere Freizeiteinrichtungen unterbrochen. In der Mitte des Rings befindet sich ein zwölf Hektar großer Park, der einen Brunnen und eine Freilichtbühne für Präsentationen umfasst.
 

Die „iThrones“

Doch der Bau wird von Verzögerungen überschattet. Der Grund: Detailverliebtheit und „unnötige“ Extras. Neben Vergleichen mit Raumschiffen wurden deswegen sogar schon Parallelen zu dem Baudesaster des deutschen Flughafens Berlin Brandenburg gezogen. Mehr als 900 Millionen Euro wurden in die Möblierung und das Interior Design des Vorzeigehauptquartiers gesteckt. Vor allem auf eine Nähe zum Erscheinungsbild der Apple Produkte wurde geachtet. So erinnern zum Beispiel die Aufzugknöpfe an den „Homebutton“ des iPhones und auch die Toiletten sind in Form und Erscheinung dem erfolgreichen Apple-Smartphone nachempfunden. Letztere Idee hat im Internet und unter Apple-Mitarbeitern allerdings für Empörung gesorgt, da diese nicht auf „iThrones“ – wie die Webgemeinde die Toiletten scherzhaft getauft hat – ihr Geschäft verrichten wollen. Ob die Toiletten nun tatsächlich so aussehen, wie auf den Fotos abgebildet, bleibt abzuwarten. Denn um den kompletten Bau des "Campus 2"-Komplexes, zu dem später noch mehr Gebäude hinzukommen sollen, wird ein großes Geheimnis gemacht.