Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Tragische Waffen-Unfälle im Amerika

Pro Woche wird in den USA ein Erwachsener versehentlich von einem Kleinkind erschossen

Studie der Washington Post zeigt, dass 2015 mindestens 265 Kinder und Jugendliche versehentlich auf sich selbst oder auf jemand anderes geschossen haben.

Fünf Unfälle pro Woche

In den USA erlangen derzeit ein Zeitungsartikel und die zugrundeliegende Studie großes Aufsehen. Demnach sollen in Amerika nämlich mehr Menschen von Kindern erschossen werden als von Terroristen. Dass Kleinkinder zur Waffe greifen, liegt meistens daran, dass die Väter ihre Pistolen geladen und griffbereit in der Nähe liegen haben.
 
Mehr als die Hälfte amerikanischer Haushalte haben Schusswaffen im Haus, doch das birgt ein sehr großes Risiko und somit werden die Spielzeuge zum gefährlichsten Objekt der Welt.

Bürgerinitiative für mehr Sicherheit

Jetzt hat die Organisation „Everytown for Gun Safety“ dazu aufgerufen, die Revolver nicht geladen und in einem Safe verschlossen aufzubewahren. Nur in 27 der insgesamt 50 Bundesstaaten gibt es diese Regelungen als festgelegte Gesetze. In den Übrigen Regionen gelten diese als lediglich freiwillige Richtlinien.

„Die Unfälle sind natürlich eine Tragödie, aber es ist nichts, was oft vorkommt“, entgegnete Larry Pratt, Sprecher von „Gun Owners of America“, Mitglied der Waffenlobby. Ob sich in diesem Jahr die Waffengesetze in Amerika aufgrund der vielen tragischen Unfälle ändern werden, bleibt also abzuwarten.