Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Außerirdische oder doch nur eine natürliche Anomalie? Forscher stehen vor einem Rätsel!

Forscher empfangen Signal aus 140 Millionen Lichtjahre entfernter Galaxie!

Außerirdisches Leben: Gibt es das wirklich oder ist das nur eine gepflanzte Phantasie der Film-Industrie? Nun ist jedoch das erste Signal eines bis dato unbekannten Individuums auf der Erde angekommen.

Fast Radio Burst

Seit die Menschheit den Weltraum bereisen kann und in der Lage ist auf anderen Planeten zu forschen, hoffen sie auf die Entdeckung einer anderen Spezies. Und vor knapp zehn Jahren schien man ganz nah daran zu sein, außerirdischen Leben ausfindig gemacht zu haben. Damals entdeckten Forsch nämlich schnelle Radiowellen-Blitze, sogenannte Fast Radio Bursts. Diese wurden jedoch fälschlicherweise für Signale aus dem All gehalten. Bis heute steht fest, dass diese FRBs nur in unserer eigenen Galaxie, der Milchstraße, aufgezeichnet wurden und immer auf natürliche Quellen oder Reflektionen von der Erde zurückgeführt werden konnten. Doch vor einigen Monaten empfingen mehrere Radiowellen-Teleskope FRB 121102, ein kurzer hochenergetischer Radiowellen-Stoß, der nicht aus der Milchstraße zu stammen schien, aber direkt auf die Erde ausgerichtet wurde. Ist das der Beweis, dass wir nicht allein sind? 
 

Hochenergetisch

Darüber sind Experten geteilter Meinung. Natürliche Quellen für diese Frequenzen sind meist Sonneneruptionen, Neutronen Sterne oder ein schwarzes Loch - und die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei dem aufgezeichneten Signal um einen solchen Ursprung handelt, ist hoch. Doch im Dezember 2016 gelang es Forschern der Universitäten Kalifornien, Berkeley und Cornell, die nur wenige Millisekunden andauernde Radiowellen-Blitze zu orten.

Zwerggalaxie entdeckt
Das Ergebnis? Die Radiowellen-Blitze stammen aus einer Zwerggalaxie, im Sternbild des Fuhrmanns, die etwa 140 Millionen Lichtjahre entfernt liegt. Bisher gibt es keine Hinweise auf eine natürliche Quelle, die FRBs mit einer solchen Energie ausstoßen könnte. Um eine Radiowelle mit einer Stärke, die die Erde trifft, zu versenden ist nämlich so viel Energie notwendig, wie unsere Sonne an einem ganzen Tag produziert - also etwa 9,216*10^26 Kilowattstunden pro Tag. Eine Zahl mit 26 Nullen. 
 

Außerirdisches Leben?

Die Forscher suchen bislang weiterhin fieberhaft nach der Ursache für diese enorme Energiemenge,. Verschwörungstheoretiker hingegen nehmen dieses ungewöhnliche Ereignis allerdings schon als sicheres Zeichen für außerirdisches Leben. Und in der Tat stellen diese Radiowellen-Blitze die Forscher noch vor weitere Probleme: Wieso können gerade wir sie empfangen und das auch noch regelmäßigen Abständen? Fragen über Fragen, die die Wissenschaftler nur kopfkratzend zurücklassen. Was es wirklich mit den hochfrequenten Radiowellen auf sich hat, bleibt bisher ungeklärt. Die meisten glauben jedenfalls an eine natürliche Quelle der Signale.