Darüber sind Experten geteilter Meinung. Natürliche Quellen für diese Frequenzen sind meist Sonneneruptionen, Neutronen Sterne oder ein schwarzes Loch - und die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei dem aufgezeichneten Signal um einen solchen Ursprung handelt, ist hoch. Doch im Dezember 2016 gelang es Forschern der Universitäten Kalifornien, Berkeley und Cornell, die nur wenige Millisekunden andauernde Radiowellen-Blitze zu orten.
Zwerggalaxie entdeckt
Das Ergebnis? Die Radiowellen-Blitze stammen aus einer Zwerggalaxie, im Sternbild des Fuhrmanns, die etwa 140 Millionen Lichtjahre entfernt liegt. Bisher gibt es keine Hinweise auf eine natürliche Quelle, die FRBs mit einer solchen Energie ausstoßen könnte. Um eine Radiowelle mit einer Stärke, die die Erde trifft, zu versenden ist nämlich so viel Energie notwendig, wie unsere Sonne an einem ganzen Tag produziert - also etwa 9,216*10^26 Kilowattstunden pro Tag. Eine Zahl mit 26 Nullen.