Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Darum solltet Ihr in Clubs immer auf Eure Drinks achten

Lehre erteilt: Barkeeper verhindert Vergewaltigung!

Sogenannte Vergewaltigungsdrogen sorgen immer wieder für negativ Schlagzeilen und Angst bei Club-Besuchern. Ein Barkeeper verhinderte nun nicht nur eine Vergewaltigung, sondern schlug den Täter auch mit seinen eigenen Waffen.

Außer Acht 

Eines, das uns mittlerweile allen bewusst sein sollte, ist die Tatsache, das man sein Getränk in Clubs, Bars oder Diskotheken niemals unbeaufsichtigt lassen sollte. Nicht etwa, weil ein anderen Gast dieses leertrinken könnte, sondern vielmehr, weil ahnungslosen sogenannte Vergewaltigungsdrogen wie das Rauschmittel GHB (Gamma-Hydroxybutyrat), unbemerkt in den Cocktail geworfen werden. Diese in Amerika als "Date Rape Drug" bekannten und illegalen Mittel sorgen bei den Opfern für Übelkeit und Gedächtnisverlust sowie absolute Willenlosigkeit. Gelangt dieses Rauschmittel in den Körper, haben die Täter leichtes Spiel. Immer mehr Frauen werden durch Vergewaltigungsdrogen Opfer körperlicher Gewalt. Bereits jede fünfte Frau im Alter von 16 bis 59 Jahren musste diese schreckliche Erfahrung durchleben. Es reicht! Das dachte sich auch ein junger Barkeeper, der Zeuge einer geplanten Vergewaltigung wurde und den Spieß zum Schutz des auserkorenen Opfers umdrehte. 

 

Mutiger Eingriff 

Über die App "Whisper", über die Personen ihre Erlebnisse anonym preisgeben können, verriet ein Barkeeper, der nicht erkannt werden möchte, was er vor Kurzem erlebt hat: Er wird Zeuge eines "Drop Ins", also der Handlung einer Person, einer anderen unbemerkt die "Date Rape Droge" in den Drink zu werfen. Das kann er nicht zulassen - also greift er zu einem drastischen Mittel. Der Barkeeper vertauscht beide Gläser, sodass die Lady den sauberen Drink erhält und der Täter seine eigene Droge schlucken muss. 
 

Wie der Abend endete, ist nicht bekannt. Vermutlich wird der Täter aufgrund der Schmerzen, der Übelkeit, des Schwindels und des Gedächtnisverlusts nie wieder zu GHB oder einer andere Droge greifen, um Frauen willig zu machen. Überhaupt gilt, wer so etwas nötig hat, der gehört nicht nur eingesperrt, sondern auch hart bestraft - und sei es "nur" mit dem Schlucken seiner eigenen "Medizin".