Der Wohnungsvermieter schlug nach Ushers Berichten sofort Alarm bei der Polizei - die aufgrund fehlender Beweise nichts gegen den unfreiwilligen Mitbewohner tun konnte. Ashontez war irgendwann so verzweifelt, dass er sich an seinen freien Tagen gar nicht mehr aus seinem Appartement traute, weil er den "Einbrecher" unbedingt auf frischer Tat ertappen wollte. Als Usher eines Tages jedoch seinen Weihnachtsbaum, den er in einem Schrank aufbewahrt hatte, hervorholte, entdeckt er unglaubliches: "Ich bemerkte eine Tasche, die hinter dem Baum versteckt lag. In dieser schwarzen Tasche befand sich Wechselkleidung, eine Sonnenbrille, Schuhe, Hygienesachen und ein Schreibblock“. Ashontez hatte also das Versteck des Unbekannten entlarvt und wollte nun mehr über diese Person erfahren, wegen der er nachts kaum noch schlafen konnte. Er öffnete besagten Schreibblock, um einige Informationen herauszufinden. Doch besser wäre es vielleicht gewesen, er hätte den Block gar nicht erst gefunden …
Stalker-Allüren
"Da waren Notizen über mich drin. Wieviel Stunden und Tage ich arbeite, Bemerkungen über meine Katze, durchgestrichene Sachen, und sogar meine scheiß Kreditkartennummer! Als ich zwischen den einzelnen Notizen hin und her blätterte, sah ich ein Wort, welches mehrere Male umkreist worden ist: 'Balkontür‘. Ich denke mal, dass diese Person durch diese Tür überhaupt erst in meine Wohnung gekommen ist. Dieser Arsch hat also in meinem Haus gewohnt, während ich die letzten Monate arbeiten war und ich habe es noch nicht einmal bemerkt. Das Schlimmste ist ja, dass ich zur gleichen Zeit in meiner Wohnung war, wie dieser Typ und ich habe es einfach nicht bemerkt".