Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
Richtig unheimlich

Mann hat einen geheimen Mitbewohner und bemerkt es erst nach einigen Monaten

User Ashontez findet kleine, seltsame Beweise dafür, dass er in seiner Wohnung augenscheinlich nicht alleine ist. Eine fremde Person scheint sich klammheimlich bei ihm eingeschlichen zu haben. Doch das bemerkt der junge Mann erst nach etlichen Monaten.

Indizien

"Es waren erst die kleinen Dinge: das Licht war an, obwohl ich mir sehr sicher war, es ausgemacht zu haben. Und sämtliche Türen standen offen oder waren geschlossen“, erzählt Usher Ashontez auf „imgur.com“. Vor ein paar Monaten zog der junge Mann in das Appartement im zweiten Stock. Doch diese merkwürdigen Ereignisse bewegten Usher nicht zur der Annahme, dass er regelmäßig Besuch eines Einbrechers bekam oder etwas nicht stimmte. Vielmehr zweifelte er an seiner eigenen Wahrnehmung. Eines nachts jedoch hatte Usher frei und arbeitete nicht, wie sonst üblich in der Spätschicht seines Konzerns. "Etwa um drei Uhr nachts hat jemand meine Tür zugesperrt, während ich eine Serie geschaut habe. Und damit meine ich, diese Person hat sie wirklich zugesperrt, mit einem Schlüssel! Ich habe nach meiner Waffe gegriffen und aus dem Spion an der Tür geschaut, doch da war niemand. Dann öffnete ich die Tür, doch die Person war bereits verschwunden“.
 

Big Brother Is Watching You

Der Wohnungsvermieter schlug nach Ushers Berichten sofort Alarm bei der Polizei - die aufgrund fehlender Beweise nichts gegen den unfreiwilligen Mitbewohner tun konnte. Ashontez war irgendwann so verzweifelt, dass er sich an seinen freien Tagen gar nicht mehr aus seinem Appartement traute, weil er den "Einbrecher" unbedingt auf frischer Tat ertappen wollte. Als Usher eines Tages jedoch seinen Weihnachtsbaum, den er in einem Schrank aufbewahrt hatte, hervorholte, entdeckt er unglaubliches: "Ich bemerkte eine Tasche, die hinter dem Baum versteckt lag. In dieser schwarzen Tasche befand sich Wechselkleidung, eine Sonnenbrille, Schuhe, Hygienesachen und ein Schreibblock“. Ashontez hatte also das Versteck des Unbekannten entlarvt und wollte nun mehr über diese Person erfahren, wegen der er nachts kaum noch schlafen konnte. Er öffnete besagten Schreibblock, um einige Informationen herauszufinden. Doch besser wäre es vielleicht gewesen, er hätte den Block gar nicht erst gefunden …

Stalker-Allüren 
"Da waren Notizen über mich drin. Wieviel Stunden und Tage ich arbeite, Bemerkungen über meine Katze, durchgestrichene Sachen, und sogar meine scheiß Kreditkartennummer! Als ich zwischen den einzelnen Notizen hin und her blätterte, sah ich ein Wort, welches mehrere Male umkreist worden ist: 'Balkontür‘. Ich denke mal, dass diese Person durch diese Tür überhaupt erst in meine Wohnung gekommen ist. Dieser Arsch hat also in meinem Haus gewohnt, während ich die letzten Monate arbeiten war und ich habe es noch nicht einmal bemerkt. Das Schlimmste ist ja, dass ich zur gleichen Zeit in meiner Wohnung war, wie dieser Typ und ich habe es einfach nicht bemerkt".

Krasse Sache! Doch wie uns Ashontez in seinem Post verrät, hat er, seit er das Hab und Gut des Einbrechers entdeckt hat, eine Überwachungskamera gekauft und das Schloss an der Tür ausgewechselt. Zudem wird er im Januar sowieso ausziehen.