Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
Millionen-Coup bisher ungelöst

Dreister Dieb stiehlt mitten am Tag Gold im Wert von 1,6 Millionen Dollar aus einem parkenden Laster

Was sich Ende September Mitten in Manhattan abspielte, klingt nach dem Stoff für einen Hollywood-Blockbuster: Ein Unbekannter entwendet dreist und unbemerkt 40 Kilogramm Blattgold im Wert von umgerechnet 1,5 Millionen Euro aus einem parkenden Laster.

Filmreifer Beutezug

Am 29. September diesen Jahres gelang einem unbekannten Räuber wohl einer der größten Coups der vergangenen Jahre. Wo die meisten Ganoven ihre Beutezüge in der Sicherheit der dunklen Nacht verüben, schreckt dieser Dieb nicht davor zurück, mitten am hellichten Tag einen Eimer voll Gold zu entwenden. So geschehen in New York - einer Stadt, die niemals schläft und an jeder Ecke Überwachungskamera auf seine Bewohner und Besucher richtet. Da sollte solch ein Raubzug schnell auffallen und der Dieb gefasst werden - möchte man zumindest meinen. Doch innerhalb weniger Sekunden erkannte der Unbekannte seine Chance, sprang auf die offene Ladefläche des parkenden Lastwagens und rannte genau so schnell mit Gold im Wert von 1,6 Millionen US-Dollar wieder weg. Auf seinem Fluchtweg wurde der Mann von öffentlichen Kameras dabei gefilmt, wie er das Diebesgut aufgrund schwindender Kräfte des Öfteren abstellen musste, bevor er es in seinen PKW lud und davon fuhr. Doch, obwohl er bei seinem Raub gefilmt wurde, ist der Gold-Man bisher wie vom Erdboden verschluckt. Hinweise aus seine Identität gibt es keine. 

Weltweite Suche

Die New Yorker Polizei fahndet nun schon seit über zwei Monaten nach dem Mann - bisher vergebens. Aus diesem Grund entschied sich das NYPD dazu, das Bild- und Videomaterial des Tattages zu veröffentlichen und auf die Unterstützung der Bevölkerung zu hoffen. "Ich denke, er hat einfach die Möglichkeit ergriffen, den Eimer geschnappt und ist weggerannt“, erzählt ein Kriminalbeamter des NYPD dem Nachrichtensender "NBC News“. Der Täter wird auf etwa 50 bis 60 Jahre geschätzt. Zudem soll er etwa 1,67 Meter groß sein und knapp 70 Kilogramm wiegen. Martin Pastor, der Leiter der Soko Gold-Man, vermutet, dass der Dieb wohlmöglich gar nicht so genau wusste, was er da stahl: "Ich denke, wenn der Glückspilz den Aluminiumeimer geöffnet hatte, sieht er den Topf voller Gold am Ende des Regenbogens“, scherzt der Beamte. 

Schaut Euch hier den dreistesten Heist der vergangenen Jahre an: