Studie sagt: Die Unterscheidung zwischen Wahrheit und Lüge fällt den Schülern immer schwerer
Facebook und Google haben sich bereits dazu geäußert und möchten, dass falsche Nachrichten als solche ausgewiesen werden.
Facebook und Google haben sich bereits dazu geäußert und möchten, dass falsche Nachrichten als solche ausgewiesen werden.
Es wurden Schüler von Gymnasien und Hochschulen getestet, die identifizieren sollten, welche Nachrichten nun echt und welche erlogen war. Das Alter hatte bei diesem Experiment im Übrigen keine Rolle gespielt.
Vierzig Prozent der Oberstufenschüler hinterfragte nicht einmal einen geposteten Beitrag, dessen angehängtes Bild keine Quelle angab. Meistens werden einem Titel abgekauft, welche im Anhang mit einem Foto gepostet werden, ohne sich im Näheren zu überlegen, ob es zwischen Schnappschuss und Beitrag einen Zusammenhang gibt. So würden solche (übertriebenen) "Nachrichten" von einigen Menschen einfach so angenommen, da sie auf den ersten Blick glaubwürdig aussahen.
(Bei #PizzaGate handelt es sich um die bisher nicht bewiesene Anschuldigung der Pädophilie gegen gewisse Politiker)
Es passiert es sogar immer häufiger, dass Menschen Beiträge von zum Beispiel dem "Postillon" teilen und sich über deren Inhalte ereifern. Dabei sollte es allgemein bekannt sein, dass diese Art von Berichterstattung pure Satire vermarktet und trotzdem fallen Menschen immer wieder darauf rein.
Junge Menschen konzentrieren sich mehr auf das optische Aussehen der Beiträge anstatt auf deren qualitativen Inhalte. Traurigerweise nehmen sich viele nicht mehr die Zeit mehrere Quellen zu ihrer Informationssuche aufzusuchen und schauen sich lieber viele Bilder an, als durch Worte belehrt zu werden.
Häufig reichen ein großes Foto und eine Überschrift aus, und die Leute glauben, was sie lesen. Fast niemand nimmt den Inhalt mit kritischem Auge war oder hinterfragt das Gesagte. Erwachsene sind für solche Posts ebenfalls sehr anfällig, wobei der Großteil der Falsch-Nachrichten-Leser immer noch Schülern sind.
Um dieses Problem aus der Welt zu räumen, sehen Wissenschaftler die einzige Lösung in guter und ausreichender Bildung. Lehrer sollten ihren Schülern vermitteln, wie Quellen zu interpretieren sind, sich die Absichten des Schreibers überlegen und das Thema kritisch hinterfragen. Zudem sollten die Familien - vor allem die Eltern der Schüler - mit ihren Kindern offen sprechen und ihnen die Scharfsinnigkeit vermitteln, die sie für den Rest ihres Lebens brauchen werden.
Facebook und Google könnten ebenfalls eine große Rolle spielen, indem sie die Falschmeldungen von ihren Seiten entfernen würden.
Seid ein gutes Vorbild und achtsam, indem Ihr nicht alles glaubt, was Ihr im World Wide Web lest!