Studie: Viele Studenten sind gestresster als Berufstätige
Wie eine neue „Aon Hewitt Financial Mindset“-Studie herausgefunden haben soll, sind viele Studenten gestresster als Berufstätige.
Wie eine neue „Aon Hewitt Financial Mindset“-Studie herausgefunden haben soll, sind viele Studenten gestresster als Berufstätige.
Da hat man gerade das Abitur in der Tasche und steht vor der Frage: Was kommt als nächstes? Viele entscheiden sich für ein Studium, einige wenige angeln sich direkt einen Job. Doch vor allem die, die studieren, sind am Ende gestresster, als ihre gleichaltrigen Berufstätigen.
Doch warum? Eigentlich sollte „das Studium doch die beste Zeit in deinem Leben“ sein. Diese Floskel hört und liest man zumindest immer wieder. Auch haben Studenten genug Zeit zum feiern, zum verreisen und Spaß haben, oder?
Wie eine eine neue „Aon Hewitt Financial Mindset“-Studie nun erklärte, stimmt dies alles schon lange nicht mehr. Demnach sind Studierende gestresster, als Berufstätige. Jeder zweite Student fühlt sich sogar unter Druck gesetzt, erschöpft oder gehetzt.
Das hängt damit zusammen, dass sie sich meistens einen Kredit für ihren Studiengang aufnehmen und dazu noch einen Halbtagsjob annehmen müssen, um überhaupt über die Runden zu kommen. Das Darlehen wird mit diesem jedoch noch lange nicht abbezahlt.
Vor allem aber machen sich manche Studenten schon jetzt Gedanken über ihre Zukunft. Ob sie sich selbst einmal ein Haus mit Garten und ein eigenes Auto leisten können, ist fraglich. Erst einmal müssten diese ihre Kredite für das Studium abbezahlen, dazu vielleicht noch einige Rückzahlungen an die Eltern tilgen und gleichzeitig einen Job finden, welcher all ihre Wünsche erfüllen könnte - finanziell gesehen natürlich.
Berufstätige haben diese Probleme meist nicht. Sie haben keinen Studienkredit, welchen sie abzahlen müssen und können sich mit ihrem Gehalt über Wasser halten, die eigene Wohnung finanzieren und auch mal in den Urlaub fahren.