Nach einem stressigen Arbeitstag, an einem verregneten Sonntag oder einfach aus Langeweile: täglich verbringen etliche Menschen viel zu viel Zeit vor dem heimischen Fernsehen. Mit modernen Streamingportalen ist die Auswahlmöglichkeit an Filmen und Serien größer denn je. Wissenschaftler der University of Rochester, im US-Bundesstaat New York, haben jetzt allerdings herausgefunden, dass das entspannte Vergnügen schnell ungemütlich werden kann – indem es die natürliche Spermienanzahl reduziert.
Anzahl der Spermien
Für die Studie wurden 189 Männer zwischen 18 und 22 Jahren mit Hilfe von Fragebögen zu zwei Themen analysiert: Wie viel Zeit hatten sie in den vergangenen Monaten ferngesehen und wie viel Sport hatten sie getrieben. Des Weiteren mussten die Teilnehmer Spermienproben abgeben, welche anschließend in einem Labor untersucht wurden. Vor allem die Anzahl der Spermien interessierte die ausführenden Wissenschaftler dabei – und sorgte für ein aussagekräftiges Ergebnis.