New York: Männer müssen ab jetzt sieben Prozent Steuern auf Arzneimittel zahlen
Ob man so den geschlechtsspezifischen Lohnunterschied in den Griff bekommen kann?
Ob man so den geschlechtsspezifischen Lohnunterschied in den Griff bekommen kann?
Stell dir einmal vor du bist gerade in der Apotheke und die Dame vor dir kauft die selben Kopfschmerztabletten wie du. Nachdem die Frau exakt zehn Euro auf den Tisch gelegt und den Laden verlassen hat, möchtest auch du das Produkt bezahlen.
„Das macht dann 10,70 Euro, bitte“, sagt plötzlich die Verkäuferin, obwohl sie eine Minute vorher die selbe Packung für 70 Cent weniger verkauft hat. Auf die Frage, warum du ein wenig mehr zahlen musst, erklärt sie dir dann: „Sie sind ein Mann, sie müssen sieben Prozent mehr zahlen. Das ist die neue ‚Männersteuer‘.“
Dieses Beispiel hört sich vielleicht komisch an, auf das musst du dich jedoch gefasst machen. Denn: In einer Apotheke in New York gibt es seit wenigen Tagen die Regel, dass Männer rund sieben Prozent mehr zahlen müssen, als ihre weiblichen Freunde.
„Wir wollen den Herren dieser Schöpfung einmal zeigen, wie es ist, eine Frau zu sein. Sie sollen den Unterschied merken. Sie müssen für das gleiche Produkt mehr zahlen. Frauen leisten die selbe Arbeit wie Männer und werden noch immer schlechter bezahlt. So etwas ist einfach unfair“, erklärte Jolie Alony, Besitzerin des Apotheke.
Mit diesem „Projekt“ möchte sie auf den geschlechtsspezifischen Lohnunterschied aufmerksam machen und gestand ebenfalls, dass sich bislang noch niemand beschwert hatte. „Männer haben nur gelacht und die Ware trotzdem gekauft.“