Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Er konnte die OP-Kosten nicht aufbringen

Pure Verzweiflung: Mann beschneidet sich selbst

Weil ihm die Krankenkasse die nötige OP nicht bewilligte, entschied sich ein Mann aus Russland sich selbst zu beschneiden.

Keine Behandlung

Diese Geschichte klingt fast unglaublich, ist aber genau so passiert! Was macht man, wenn man ein körperliches Gebrechen hat, das Schmerzen verursacht und Lebensqualität kostet, die Behandlung aber nicht von der Krankenkasse übernommen wird und man selbst nicht das nötige Geld für die OP aufbringen kann? Einem in Russland lebenden Mann passierte genau das - und er sah sich durch die fehlende Hilfe genötigt, sein Leiden zu beenden und selbst Hand anzulegen. Aus purer Verzweiflung tat Roman A. aus dem Kreis Noginsk, das etwa 50 Kilometer von der Millionen-Metropole Moskau entfernt liegt, etwas, das schon beim Zuhören eine Schockstarre auslöst: Er beschnitt sich mit einem Messer selbst.

Dumme Idee
Was krass klingt, stellte für Roman A. die einzige Lösung dar. Der 38-Jährige, der an einer Vorhautverengung leidet, ertrug beim täglichen Toilettengang enorme Schmerzen. Nicht nur körperlich, auch psychisch belastete Roman A. sein Zustand sehr! Also beschnitt er sich mit einem handelsüblichen Küchenmesser selbst. In Folge der Schnitte kam es zu einem enormen Blutverlust, der den Russen dazu bewegte, einen Rettungswagen zu alamieren. Dieser traf in letzter Minute bei dem verzweifelten Mann ein und rettete ihn vor dem Tod durch verbluten. Warum die Krankenkasse Roman A. die nötige Behandlung nicht gewährte, bleibt unklar. Bleibt zu hoffen, das ihm nun geholfen wird.