Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
Seit 12 Jahren vermisst

Hat Kim Jong-un diesen Studenten entführen lassen?

Der amerikanische Student David Sneddon ist vor 12 Jahren in China verschwunden. Jetzt gibt es neue Hinweise zu seinem Fall.

Wurde der Amerikaner wirklich nach Nordkorea entführt?

Im August 2004 wurde David Sneddon, Student an der amerikanischen Universität Brigham Young im Bundesstaat Utah, während eines Aufenthalts in China zuletzt gesehen. Weil er seinen Rückflug nicht angetreten war und auf keine Anrufe oder Kontaktversuche seiner Familie reagierte, meldeten ihn seine Eltern als vermisst. Seitdem ist David spurlos verschwunden.
 
Obwohl seine Leiche nie gefunden wurde, wurde der damals 24-Jährige unter mysteriösen Umständen für tot erklärt. Doch jetzt gibt es einen neuen Bericht von „Yahoo Japan“, in dem sich der Journalist auf Choi Sung-yong, Leiter des Verbandes für Familienangehörige und Entführte in Nordkorea, beruft.

Entführt, um Kim Jong-un Englisch beizubringen?

Der japanische Journalist habe undercover recherchiert und herausgefunden, dass David in Nordkorea gesichtet worden sei. Er soll damals während einer Hikingtour in der Provinz Yunnan von Nordkoreanern entführt worden sein, um den nordkoreanischen Diktator Kim Jon-un privaten Englischunterricht zu erteilen.
 
Die Beweise und Medienberichte verdichten sich mittlerweile und belegen, dass David mittlerweile sogar verheiratet und Vater von zwei Kindern sein soll.

Emotionales Interview der Eltern

Dem US-Sender KUTV gegenüber erklärten Davids Eltern, sie hätten nie an den Tod ihres Sohnes geglaubt. Die Familie richtete nach dem Verschwinden eine eigene Website für David ein, in der Hoffnung, den Fall aufzuklären. Die Polizei wird die Akten von David erneut bearbeiten, auch wenn die Beziehungen zwischen den USA und Nordkorea eisern sei. Es bleibt also spannend, ob die Familie ihren verschwundenen Sohn bald wiedersehen kann.